Auf dem Marktplatz

Auf dem Marktplatz, da bei dem Kiosk- und Toilettenhäuschen, sitzt einer, vom Nieselregen geschützt, und spielt Gitarre. Hallelujah — kein Weihnachtslied. Alle stehen beim Fischstand an. Später in die Nordstadt, auf dem Fahrrad. Vorbei an einer der letzten Fabriken in der Innenstadt, weißer Dampf steigt über einem der Gebäude auf, wie eine improvisierte Wolke, es riecht nach Gummi. Die Straße weiter, um die Ecke, all die Dönerläden, der schöne Niesel, weiterhin.

Wenn es den Mond nicht geben würde

Durch eine direkt über dem Boden beginnende Regenwolke zur Arbeit gefahren mit dem Rad, am Morgen. Feinster Niesel. Die Schafe hat es nicht interressiert. In der Mittagspause die folgenden Sätze von einem der Nachbartische in der Kantine (es geht in dem Gespräch um den Sinn des Lebens, was Leben eigentlich ist (als Beispiel für einen Grenzbereich werden Ameisen genannt), Astrophysik, wie alles zusammenhängt und so weiter): denn „Alleine wenn es den Mond nicht geben würde, was dann mit der Erde wäre“ und „wir auf der Erde haben ja das Problem, dass wir die Lichtgeschwindigkeit haben“.

Allerdings.

3 Minuten am 6.1.2020

Am Morgen steht der Bus an der Haltestelle, als die Kehrmaschine vorbeifährt. Dann fährt der Bus los. Mittags im Büro: Eine Fliege ist in den Neon-Reflektorlampen an der Decke festgeflogen. Man sieht sie garnicht. Nachmittags an der Haltestelle, mit Autos, einem Flugzeug und einem Traktor, der den Anhänger mit Mist vollgeladen hat.