letztenendes doch ermüdlich die zikaden ein hüpfer fährt auf deinem fahrradlenker von der nordstadt in den hinterhof.
Radeln
1.050 km
Aus den Briefen – 21 – (und gleichzeitig Schiffnamen 16)
Am besten ist Nieselregen, dem kann man mit einem großen Gleichmut begegnen. Am Kanal sehe ich oft Ratten, aber natürlich auch andere Tiere. Viele Möwen dort mittlerweile. Das notieren der Schiffnamen mache ich gerade nicht mehr, obschon ich Dir jetzt schreiben kann, dass ich gestern „Tom Burmester“ und „Katja“ gesehen habe, unter anderem, aber die anderen Namen weiß ich nicht mehr. [8.2.25]
1.000 km
2.000 km
1.000 km
Schiffnamen (7)
20.1.: am Abend: Andamento (von Ost nach West, überholt), Tara, Sobieski (Am Listholze).
21.1.: Micanto
22.1.: am Abend: Ursa Minor (West nach Ost), Enja D (überholt), Fürstenwalde (Am Listholze).
25.1.: am Abend Magda und Heavy Metal (Am Listholze).
—
25.2.: morgens Luna 1, Bizon-o-156 (West nach Ost), abends Catharina, Eureka (Ost nach West)
Schiffnamen (6) — fette Kette
6.1., am Abend: Christine.
(Mit der neuen Linie 900, die jetzt bis zum Hauptbahnhof fährt, zur Brücke gefahren, dort ausgestiegen. Ungefähr in der Brückenmitte das Schiff gehört und über das Geländer hinweg heruntergeschaut, um den Namen zu lesen).
Die Kette gefettet, nachdem sie und der Eintritt der Pedalkurbel zum Lager mit einem übrigen Stück Stoff, ein ehemaliges T-Shirt, auf dem „Electric Bird“ stand und Vögel auf einem Draht abgebildet sind, während einer auf dem Boden und auf dem Rücken liegt, notdürftig getrocknet wurden vom andauernden Schneeregen, dort, wo es gerade ging, mit viel Silikon-Öl, aufgetragen in der Annahme, es würde sich bei den ersten Umdrehungen schon verteilen und gut sein. Der Schnee bleibt nicht liegen, der Weg am Kanal entlang ist wieder ganz aufgeweicht vom vielen Wasser.
8.1., am Abend: Vitalis, Tara (angetäut am Listholze).
11.1., morgens Dettmer Tank 136, am Abend Arcturus, Bohemia (angetäut am Listholze).
14.1. Retro, abends, liegt Am Listholze.
Niederschlag der als Schnee fällt
Ein Himmel voller Gänserufe
15.1. Am Morgen legt die Retro gerade ab, Tukan liegt Am Listholze.
Am Abend Bernic, (…)
16. 1. Neckar (morgens), Alblasserwaard, Sinéad (überholt) (am frühen Nachmittag gegen 13:30 Uhr, ausnahmsweise an einem Samstag auf dem Weg zurück von der Arbeit. Am Abend des 15. war bereits die Gangschaltung eingefroren, das Radfahren also etwas beschwerlich, auch am nächsten Morgen noch, dem Morgen des 16. also. Ungefähr 2 oder 3 °C minus, der ganze aufgeweichte Weg gefroren, aber nicht glatt, es knistert unter den Reifen. Gute Lebendigkeit durch die Kälte. Nachgeschlagen: Alblasserwaard ist ein Polder in Südholland. Dann nachgeschlagen: Ein Polder ist ein oft unter dem Meeresspiegel gelegenes Gebiet, welches von Deichen umgeben ist. Heute den Weihnachtsbaum zu den anderen Weihnachtsbäumen gebracht, da am Eingang vom Park. Muss Glühbirnen kaufen).
Ohne Beladen (jedoch inkl. Abladen)
Heute wieder mit dem Fahrradanhänger zum Wertstoffhof. Aufgrund des fragwürdigen Zustands der Radwege in Hannover haben sich jetzt Schrauben gelöst, muss repariert werden, wird aber nicht schwierig. Wieder weniger Schrott. Eine Tour hin/rück ohne Beladen (jedoch inkl. Abladen) dauert ½h. Auf dem Wertstoffhof reges Treiben, es wurden sogar Dinge abgeholt, nämlich von Antiquitätenhändlern. Viele DVB-T-Receiver in der Kleingerätebox, so kann man auch für Nachfrage sorgen, indem nämlich aus reiner Digitalisierungshysterie gerade mal 10 Jahre alte Standards entsorgt werden. Wofür? Für noch mehr Sender, nämlich Shoppingkanäle, Christenkanäle, Unterschiede nur bei genauem Hinsehen erkennbar.
Diese Woche außerdem mit dem neuen Teppichklopfer die Flickenteppiche ausgeklopft. Staub. Eine Auswahl von Gedichten zu einem kleinen Band zusammengestellt, zunächst nur für den Gebrauch im Freundeskreis. Im Keller auch gesehen, dass immer noch Restauflage des VersSchwoerer vorhanden ist. Die wird demnächst auf kleinen Touren im Stadtgebiet verteilt, vielleicht dass ich auch einmal die Geschichtswerkstatt Achim anschreibe, um die Ausgaben im Archiv zu ergänzen. Wir haben uns nie geeinigt, ob es „Die VersSchwoerer“ (plural) oder „Der VersSchwoerer“ (sing., mask.) heißt. Ich hab immer „der“ gesagt, aber „die“ fände ich jetzt besser und heute würde ich eine Zeitschrift dieser Art auch nicht mehr so archaisch-sturm-und-drang-romantisch betiteln. Aber so war das halt, wenn man mit den Flausen und dem ganzen Kafka im Kopf vom Gymnasium kommt und dann ausgerechnet die brotlose Kunst studieren muss, dass auch noch ausgerechnet am Seminar in Hannover, wo man bis auf den heutigen Tag mit den Intrigen mehr beschäftigt ist als mit der vernünftigen Ausbildung der Studierenden. Aber das nur am Rande des Geschehens.
Empfangsbericht (8)
Heute Morgen spontan die Favoriten im Küchenradio aufgeräumt und dabei in die Morningshow von Studio Brussel reingeraten. In den 10 Minuten lief nur Happy House oder wie das auch immer heißen mag und eine extrem angeknippste Moderatorin telefonierte zwischendurch, aber während die Musik natürlich weiterlief, mit den Hörern. Ich fand’s extrem super. Den flandrischen Zungenschlag verstehe ich viel besser als den Dialekt, der in Friesland gesprochen wird. Selber sprechen kann ich’s natürlich nicht. Den Livestream für externe Player findet man z. Zt. aqui [2017-03-17]. Die Geschichte, wie ich einmal als Schüler eine Woche lang zum Austausch im Hause eines deutschen EU-Diplomaten wohnte, dessen Sohn alle naselang das Lied vom alten Kaiser Wilhelm anstimmte, heb ich mir mal für vielleicht später auf. Ich erwähnte es hier auch bereits einmal. Die Suchfunktion ist ja mit das beste an einem fast 15 Jahre lang vollgeschriebenen Blog. Allerdings bin ich manchmal auch ein wenig erschrocken ob der Unerschrockenheit, mit welcher ich dereinst ein paar Dinge formulierte, die ich heute vielleicht garnicht mehr so denken oder gar aufschreiben würde. Aber so ist das. Ist auch OK so.
Durch den nassen Sonntagabend
Dann am abend nochmal in die Nordstadt geradelt, die schöne Straße hinunter gefahren im schönen Regen, den wir jetzt schon den ganzen Tag über haben. Der Blaue Bahnhof, die Bahngleise im Regendunst. Viele Einträge dazu hier verzeichnet, die meißten haben defekte Bildlinks. Es wäre einmal alles wieder zusammen zu fügen. Sehr viele Bahnstrecken dort an diesem Ort, auch ist da die eine Straße in der ich merkwürdigerweise auch in der Zeit, in der ich dort gewohnt habe (die ersten Zeilen dieses Blogs wurden in der Wohnung geschrieben) nie gewesen bin. Das wird demnächst einmal nachgeholt. Schneiderberg, rechts und links die Häuser. Strangriede, die Brücke über die Bahnstrecke, wecclher Buis fährt hier nochmal über die Brücke (herausfinden!) runter und weiter durch den nassen Sonntagabend.





