Schiffnamen (2)

6.7. Mayera (Ost nach West)
13.7. am Morgen Alina (angebunden), am Abend Pollux (von West nach Ost)
14.7. am Morgen: Mario (Ost nach West), abends dann Mi Viala und Livia (von West nach Ost)
Woche vom 20.7.: Luca
29.7., abends: Labe 25, Bernd Weymann
30.7., morgens: Labe 23, Peter Jaegers

3.8. abends: Andrea-Corinna (überh.)(Ost nach West), Mandy
4.8., morgens: Edo
5.8. am Morgen zwei namenlose Schiffe, auch Polaris und Bizon-O-167
11 8.: Abend: Even Haezer, Wotan
13.8., morgens: Belleza, Cleopas, am Abend Ronata
17.8. Via Nova, Martyna
18.8.: Algarve
20.8.: Island
21.8.: Katja, Nawatrans IX (Ost nach West), Durban, Annette (West nach Ost)

Blackbear, Allegro

[22.9.] Lese die Notizbücher eines Bekannten,

die ein Verlag sich bereiterklärt hat abzudrucken. Die Gefahr, mich darin wiederzufinden, besteht kaum, denn so oft sehen und sahen wir uns nicht und kennen uns also auch nicht wirklich. Ich hatte ihn einmal für eine Radiosendung interviewt und das ist bestimmt mehr als 15 Jahre her. Das dürfte eines der längsten Gespräche gewesen sein, die wir geführt haben. Nun lese ich also in den Notizbüchern eines letztenendes doch recht fremden Menschen, sehr literarische Fragmente durch die Zeit und auf der Strecke zwischen den Orten. Manchmal auch aufgeschriebene Todesdaten von Menschen, bei denen ich nur einen Namen kenne und wieder bemerke, wie wenig ich doch gelesen habe bisher oder vielleicht auch nur wenig aus dem Indie-Kanon der in den 70er Jahren d. l. Jh. Geborenen. Dafür mehr Lustiges Taschenbuch. Die Inspiration, die sich, während ich während einer Zugfahrt auch darin las, aber auch selbst die endlich einmal wieder etwas umfangreicheren Reisenotizen vervollständigte, ergab, führt nun hoffentlich dazu, selber einmal mit der Abschrift sämtlicher Notizbücher zu beginnen, ich habe keine Ahnung, wie viele sich über die Jahre angesammelt haben, aber sie befinden sich immerhin — mehr oder weniger — alle an einem Ort und sind schnell gefunden. Veröffentlichen werde ich sie aber nicht, vielleicht hier und/oder da einen kurzen Text nur.

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Ich hatte den EIndruck, dass Situationen und Augenblicke aufgeschrieben werden, die ohne das Ich auskommen, als ich aber dann weiterlas, mit diesem Gedanken im Kopf, bemerkt, das tatsächlich oft ein Ich gesagt ist. Es sind aber Texte zwischen dem noch persönlichen und dem schon ausgedacht gewordenen, in einem Zustand dazwischen.

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[14.10.] Auf der Seite 112 dann eine bekannte Adresse, zumindest der Name der Straße, in der eine gemeinsame Freundin(?) lebt, die sich zumindest bei mir aber auch nicht meldet, daher das Fragezeichen(?), vielleicht müsste ich dazu auch erst ein  Buch schreiben. Vor sechs Tagen hatte sie Geburtstag, ich habe daran gedacht und nicht gratuliert. Weil es nicht einzusehen ist, dass immer nur ich mir Geburtstage merke. Heute aber mit einer Textnachricht jemandem dann doch alles Gute gewünscht, den ich nun bestimmt auch sehr sehr lange weder gesehen noch gesprochen habe.

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Berlin hat viele meiner Freunde verschwinden lassen mit einem Taschenspielertrick.

Notiz aus dem Sommer noch

Dann riecht das Wasser also mineralisch, viel mehr, oder vielleicht anders als der Geruch nach Eisen jedenfalls, den der Kanal neulich hatte an einem der ersten warmen Morgen. Alle Gerüche der vergangenen Sommer fahren mit auf dem Rad, nur habe ich es nicht notiert, wie es gerochen hat, als wir noch unsterblich waren, in den frühen Sommern der Zeit.

La Ola einarmig

Ich kann mich nicht erinnern, wie in Peine die Busstopps aussehen. Es war dunkel und vielleicht war es auch Salzgitter. Die Winkekatzen machen La Ola einarmig zum Geisterspiel, noch laufen die Wetten auf das Jahr der Ratte in Metall. Die großen Elephanten trinken an der Wasserstelle. Manchmal aber spielt auch das alte Europa ein Lied mit Akkordeon auf den Transistoren, in der Pfanne sind dann die Puffer, immerhin. Das Licht im September, die Wolken und die Erinnerung an alle Sommer, an alle Geister.

Mit Delphinen schwimmen

Jetzt nachgeschlagen, wer ungefähr Podbielski gewesen ist. Ein weiterer preussischer Generalleutnant, 1870/71 usw., nach denen man in diesem Land nicht müde wird, Straßen zu benennen. Auch immer wieder Hindenburg. Beim willkürlichen Einkategorisieren des Geschriebenen darüber gewundert, dass es zwar eine Kategorie Marcel Proust gibt, in dieser aber bis dato offenbar keine Einträge. Nun also immerhin einmal ein singulärer Eintrag, und dabei wird es wohl bleiben, zähle ich mich doch zu den an Marcel Proust gescheiterten. Also zu den von Marcel Proust sehr gelangweilten. Immer positiv formulieren. Die Mohrenstrasse müsste man ja in Möhrenstrasse umbenennen, das würde auch nicht viel Geld kosten, einen Edding und eine Leiter. Das auf Sleep gestellte Radio ging jedoch soeben aus, während »If you were a sailboat« von Katie Melua läuft, von der ja auch das Lied mit den neun Millionen Fahrrädern in Peking stammt. Ein Schiff wurde ebenfalls nach Podbielski benannt, sie verlegte bspw. ein Unterwasserkabel von Qingdao nach Shanghai. Hanno Podbielski, ohne von und aber, war hingegen Radrennfahrer, was auf der allgemein nur Podbi genannten Podbielskistraße schlecht möglich ist. Sie ist hingegen vielmehr ein glänzendes Beispiel für die von Autofahrenden ausgedachte gefährliche Radverkehrsstrategie in dieser Stadt, die daraus besteht, aschenbahnrote Streifen auf die Straßen zu malen und dann zu erwarten, dass sich alle daran halten werden. Sie halten hingegen darauf oder darauf zu, etwa auf mich und mein Fahrrad.

Da ist sie wieder, die Wut, sie glüht immer noch so schön, dass man die ganze Zeit in das rote Funkeln des knisternden Herzens schauen möchte.

Dann aber, wenn es nach dem frischen Heu riecht, auf der Wiese neben der Autobahn, den ganzen Sommer mit einem einzigen Atemzug ein- (Pause) und wieder ausatmen, während die Enden sich verjüngen, vor Allem, was ihnen widerstrebt. Aber alles fliegt vorbei oder vielmehr sind Gedanken und Ideen, die vorbeitreiben, bei denen gerade eine ausgeblichenes Stück Holz zu greifen ist, auf dem jemand mit einem Messer Kerben und Zeichen eingeschnitten hat, Hebräisch, Runen, Emojis und ein paar Hieroglyphen, vorgestern oder vor einer ½ bis ¾ Ewigkeit. Das sind die Aufzeichnungen, die bleiben, ich lege sie in eine Kiste, wo Deine Kassetten und CDs drin sind, alle in einer falschen Hülle, die steht unter dem Schreibtisch und bleibt auch dort, ich lege sie nebeneinander in ein Regalfach, daneben steht ein Fotoalbum, in das hat jemand lauter Fotos von Kakteen geklebt, mit Fotoecken, vor über zehn Jahren oder sogar zwanzig. Das Fotoalbum ist mit Stoff bezogen. An eine schiffbrüchige Europalette geklammert, sehe ich den nur kurz haltbaren Gedanken bei der Drift durch den Malstrøm of consciousness zu, sie sind dann aufgehende Sonne und aufgehender Mond zur gleichen Zeit. Sie werden hinfortgerissen vom Strudeln der Zeit. Kopftodgeburten, Hirngespinster auf Ginsterwegen und was wenn all diese Dinge mehr als nur ein kurzes Aufflackern wären, das irre Blitzen im Augenwinkel, kein Zwar ohne Aber immer nur weil wer das Wort Systemrelevanz in den Raum spricht, muß sich Fragen nach dem System anhören. Die müssen unanfechtbar sein für das vor Wut wie eine Discokugel glitzernde Herz. Die Zeit — sie ist im Getriebe des Uhrwerks bereits versandet. Alles ist verloren und was bleibt, ist, dem Silberstreifen am Horizont beim verlöschen zuzusehen in 7 Staffeln à 24 Folgen auf Amazon Prime. But that’s fake news und wer an Wunder glaubt, vermag leichter zu schweigen. Frage mich gerade, wieviel 5 Mio Lire 1959 in DM gewesen wären und dazu, wieviel 1959 z. B. ein Bier, ein Pfund Pfifferlinge oder ein Dutzend Austern gekostet haben. Zum Geburtstag, immerhin, an einem Ort der Hoffnung gewesen.

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Revisionen

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fabe vor 19 Minuten (28. August 2020, 19:20:03)
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fabe vor 1 Monat (15. Juli 2020, 18:23:40)
fabe vor 2 Monaten (14. Juli 2020, 19:36:03)
fabe vor 2 Monaten (14. Juli 2020, 19:33:04)
fabe vor 2 Monaten (14. Juli 2020, 19:26:18)
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fabe vor 2 Monaten (9. Juli 2020, 19:11:35)
fabe vor 2 Monaten (9. Juli 2020, 19:09:42)
fabe vor 2 Monaten (9. Juli 2020, 19:03:31)
fabe vor 2 Monaten (9. Juli 2020, 19:02:50)

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Die Möglichkeit, durch ein Maisfeld zu laufen, noch gibt es sie. Jetzt aber taumeln schon die letzten Wespen durch die Luft. Das Ausatmen hat bereits begonnen. Gesprächsmomente in der Kantine, da zeigt die Eine der Anderen auf dem Telephon einen kurzen Film und sagt „ich möchte auch mal mit Delphinen schwimmen“. Später unterhalten sich zwei über die Trockenheit und die leeren Talsperren. Das Wasser würde einfach verdunsten, sagt der Eine, man könne daher vielleicht das Wasser einfrieren, „aber vielleicht kostet das ja auch wieder zu viel Energie“ – der Andere: „glaub ich nicht“. Neben den zwei Mikrowellengeräten, die beide dieselbe falsche Uhrzeit anzeigen, seit einem halben Jahr oder seit dem letzten Stromausfall, liegt die aktuelle Tageszeitung. Im Regionalteil der Kleinstadt, durch die der Bus auch fährt, steht, dass die Firma Exxon das Erdöl-Bohrloch auf dem Feld wieder in Betrieb genommen hat. Die Feuerwehr war ausgerückt, weil Anwohner dachten, dass es brennt. Dabei wurde doch nur, so die Zeitung, „überschüssiges Erdgas“ abgefackelt. Alles CO2, das in den jetzt zu Erdöl gewordenen Dinosauriern gespeichert war und ist, muss wieder an die Luft, bis sie so schön sauerstoffarm ist wie in der Zeit vor dem letzten Meteoriteneinschlag, und wozu den Umweg nehmen und die Brennstoffe für die Heizung verwenden, wenn wir sie einfach so abfackeln können und den Himmel schön hell erleuchten mit einer Feuerkugel in der Nacht.

Der Koch stellt jeden Tag, in einiger Entfernung von der Tür, die von der Kantine aus nach draußen führt, einen Teller mit aufgeschnittenen Früchten raus, die er nicht mehr verwenden kann. So fliegen die Wespen dorthin und bleiben der Küche fern. Auch die Grillen werden nun leiser und hören langsam auf zu fiedeln. Auf dem Schotterweg hinter der Lagerhalle haben Ameisen eine Straße angelegt, die an einen winzigen Canyon erinnert. In der Nacht die Idee, dass sie, einem höheren Plan folgend, das Erdreich unter der Halle langsam, langsam, sehr langsam abtragen, um sie letztenendes im Boden versinken zu lassen. Jedes einzelne Sandkorn verteilen sie großflächig über die umliegenden Felder. Niemand bemerkt irgendetwas und dann ist es zu spät.

Tags drauf nochmal genauer hingeschaut. Es sind insgesamt 11 derartige Transportwege vorhanden. Was ich gesehen habe.

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Vor drei Tagen der erste Sturm.

Podbielskistraße 137

Am Abend an der Pelikanstraße ausgestiegen. Es riecht sehr schön nach frisch gebackenem Brot. Ein junger Mann spricht mich an, als ich, mit dem Handy in der Hand, mein Leih-Fahrrad bereits auf der gegenüberliegenden Straßenseite entdeckt hatte. Ob ich ihm sagen kann, wo die Podbielskistraße 137 wäre (er sagt wirklich ‚Podbielskistraße‘). Ich sage ihm, das wir auf der Podbi sind und die 137 wohl irgendwo sein müsste. Wir stehen direkt vor der 138. Gegenüber sehen wir die 135 und die 139. Keine Spur von der 137. Muss mich direkt entschuldigen, aus Höflichkeit, gewissermaßen. Dann die Straße überqueren, noch einmal auf die Hausnummern schauen. In der 139 viele Kanzleien usw. Den Sattel höher stellen. Fahre durch den schönen, feinen, grauen Niesel auf dem Rad nachhause. Der Nebeneingang einer Turnhalle ist offen, ich sehe einen lederbespannten Bock und einen, der gerade einen Basketball über den Turnhallenboden prellt. Das dauert nur eine halbe Sekunde und erinnert mich. Woran?

Aus den Briefen – 10 – Schiffnamen

[14.5.20] Wenn es zur Arbeit geht, fahre ich unter 7 Brücken hindurch, wenn ich mich nicht verzählt habe. Es ist recht schwer, die Brücken genau zu zählen, unter denen jmd. auf dem Fahrrad hindurchfährt, finde ich, noch dazu weil ich versuche, mir die Namen der Schiffe zu merken, die mir entgegenfahren oder die ich dann doch letztenendes überhole. Die Schiffe heißen z. B.: Nikemo, Seelöwe, Ultimo, Méru, Karl Heinz, Ikaros, Ariella, ZF-1205, Dettmer-Tank 118, Alter Ego, Sobieski und Spero. Die Liste ist unvollständig. Ein Teil der notierten Namen steht in einer Datei, die ich nicht mehr finde. Ich vervollständige, sobald ich sie habe, aber vielleicht sind sie auch gelöscht. So etwas passiert. Nach Méru allerdings bin ich schon mit dem Fahrrad gefahren, aber das ist eine andere Geschichte.

Hier die vollständigere Liste von Schiffnamen von Schiffen auf dem Mittellandkanal:

Mai: abends: Marielle
19.5.: Polaris # Leine (WSA Braunschweig) # morgens: Alina # abends: Servitus / Gaby 1
23.5.: morgens: Aqua Linda # West Oder 3 # abends: Alina (neben dem Namen die Worte „ZU VERKAUFEN“ aufgepinselt) # Orion
29.5.: morgens: Mucki # Dadan

3.6.: Lene 1 # Weststrand # Dettmer Tank 136
8.6.: morgens: Hybrid # Elan # abends: Niedersachsen 11 # BM-5268
9.6.: abends: Havel # Ikaros
10.6.: abends: Initium [überholt] # A‘ Nous (mit israelischer Flagge) [überholt] # Luv
15.6.: abends: Armin # Silja 3 [überholt].
16.6.: morgens: Löwe (WSA Braunschweig) [überholt]. # abends: Andrea-Corinna [überholt].
17.6.: abends: Luna [überholt].
21.6. Imago # Alexandria
22.6.: morgens: Berjan (aus Groningen) # Ariela # abends: Vaterland [überholt].

Ohne Datum und Zeit:  Transient # Neckar # Bizon-O-165

Die Mauersegler sowieso

Die Pandemie ist in den Träumen schon seit einer ganzen Zeit — heute am Morgen bspw. im Traum darüber beschwert, dass in einem Café Name und Telefonnumnmer nicht notiert werden.

Das Fenster zum Hinterhof ist geöffnet. Irgendwo findet wohl eine Party statt, ein leiser Duft von Shisha-Tabak weht durch die späte Dämmerung. Auf dem Kranausleger des Krans, der gegenüber an der großen Straße an der Baustelle neben dem Hotel steht, sammeln sich die Krähen, wie an jedem Abend, und krächzen sich zu, wo sie eine tote Kuh haben liegen sehen. Eine Elster. Ein Kind schreit. Dann ein Hubschrauber. Die Mauersegler sowieso. Später wird sich eine Nachbarin beschweren, aus dem geöffneten Fenster heraus.

Jetzt ist der angekündigte Regen da, aber nur ein kurzer Schauer, vielleicht.