ich denke in träumen oder romanen

habe den kalender 2025 fast erledigt und zu kleinholz verarbeitet, listen rausgerissen und als lose blätter in den neuen gelegt.

Ein mit der Hand gemaltes Bild von bunten, konzentrischen Kreisen und anderen farbigen Elementen. Schwer zu erklären.

Kalenderbild Seite vom 6.6.2025

alles fällt auseinander. träge systeme reagieren immer zu langsam, aber immerhin stehen zwei kannen tee auf dem stövchen in der küche und wenn die dort stehen bleiben können, das wäre doch gut. der anfang ist schon längst wieder vorbei aber eventuell das der winter noch einmal wiederkommt. meinen kragen könnt ihr haben, aber nicht den kopf und die eselsohren.

im keller des schiffes

k. und ich spazierten am kanalufer entlang, es musste sich um den mittellandkanal handeln, es gab allerdings eine kleine, von schilf mit dunkelbraunen kolben umrandete insel. die mir hier noch nie zuvor aufgefallen war. wir entdeckten am nördlichen ufer außerdem zwei mir bisher unbekannte gebäude. aus irgendeinem grund hatten wir jeder einen kleinen rollkoffer dabei. eins der häuser war ein mehrstöckicges holzhaus, mit mehreren giebeldächern und zwei oder drei türmchen, ebenfalls mit giebeldächchern. das holz hätte treibholz sein können vielleicht oder es wäre von der sorte, wie sie auf einem bauspielplatz verwendet wird. davor befand sich ein großer skateplatz mit vielen rampen, aus beton gegossenen bahnen usw., manche von ihnen mit graffiti angesprüht. viele waren am skaten. wir gelangten zu einem anderen haus, welches auch ein schiff, etwa eine fähre, sein konnte und sich dann später auch unmerklich in ein schiff verwandelte. mir kam mein koffer abhanden, ein page eilte mir aber zur hilfe und gemeinsam begannen wir, den koffer zu suchen. k. war schon lange nicht mehr bei mir. der dienstbote war immer ein wenig zu schnell für mich, ich hatte außerdem jetzt eine tasche dabei, die ich ihm abgenommen hatte, damit er besser suchen könnte. es kam mehrmals vor, das ich ihn aus den augen verlor, es ging auch über förderbänder usw. durch die einzelnen etagen oder auch decks, an einer stelle wurden viele koffer über ein band in einen unteren bereich befördert. ich kam an unterschiedlichen räumen vorbei, etwa restaurants und ein fitnessbereich, der sich im keller des schiffes befand. swimmingpoolblaue plastikfolie bedeckte den boden, darauf standen liegestühle, in welchen sich menschen unter solarienlicht sonnten. drumherum mauern aus beton, wie in einem parkhaus. ich schaute in die aus bordeauxrotem, etwas abgegriffenem leder gefertigte umhängetasche, die ich immer noch mit mir herumtrug. darin befanden sich ein paar alte groschenromane, deren titel ich nicht las. graubraunes papier, eselsohren. ich hangelte mich dann an einem weiß lackierten, metallenen aufbau in ein unteres stockwerk herunter, musste auch über noch mehr förderbänder usw. den pagen hatte ich endlich verloren und mittlerweile auch die gebrauchten heftchen. die tasche jedenfalls war leer, nun war auch das verloren. ein nachzählen der finger ergab: sieben an jeder hand [aufgew.].[8.12.25]

schneemänner

das neue jahr bringt uns schnee und also werden schneemänner gebaut im park, die ganze wiese steht voll mit ihnen. morgen der erste arbeitstag, es geht wieder los. werden sehen, werden sehen.

Ein Schneemann steht auf einer winterlich verschneiten Wiese in einem Park

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regen, der gerne schnee wäre

als wir am frühen abend des 22. mit dem zug im hauptbahnhof ankommen, fällt ein wenig sanfter, kalter regen, der gerne schnee wäre. in der nacht vom 23. zum hl. abend bereits nächtliche gespenstervisite — in einem wilden traum, der unter anderem in einem tagungszentrum oder hotel auf dem berggipfel verortet war. wir waren auf einer radtour und hatten etwas liegengelassen. wie und warum wir in dieses hotel gerieten, weiß ich nicht mehr. aufzugfahrt ungefähr zehn stockwerke, großartige aussicht durch die gläsernen wände, der aufzug fährt entlang des steilen berghanges, neigte sich oben ein wenig zur seite, bevor die tür sich öffnete, was aber so vorgesehen war, dennoch ein wenig misstrauen in diesem augenblich („so ein aufzug könnte auch in einem traum vorkommen“). dann, später, die unverhoffte begegnung in einem zimmer, das bereits beim eintreten angefüllt ist mit einer großen, niemals jemals wieder endenden traurigkeit. ich fühle mich unerwünscht (was nicht immer so ist, wir haben uns auch bereits unterhalten) und verlasse den raum schnell wieder. irgendwann [aufgew.].

Liegender Akt, in Excel gemalt

Liegender Akt, in Excel gemalt

Habe jetzt das Insta von Jonathan Meese aboniert und heute Morgen im Halbschlaf im Küchenradio einen Beitrag zur digitalen Kunst gehört, und dann kommt leider sowas dabei raus, während ich eigentlich die bedingten Formatierungen für den Redaktionsplan 2026 hintereinander kriegen wollen sollte.

Sie können eine bespielte Diskette mit dem Bild darauf bei mir käuflich erwerben für 1oo Euro und ich male auch noch eine Zahl darauf mit Acrylfarbe. Ist günstiger als ein Meese! Habe noch 10 Disketten über.

wird sich noch zeigen

Rasieren vor beschlagenem Spiegel und wie sehen die Schuhe aus, nimm eben das Küchentuch aus dem Papierkorb, mit dem Du gestern das Croissant gegessen hast und wisch das Leder ab. Sagst Du dann auf dem Fahrrad den Krähen guten Morgen einer nach der anderen und wie es sich gehört. Was der Tag bringt, das wird sich noch zeigen. [17.9.25]