Die Bahn verpasst und eine Station zu Fuß

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gegangen heute am Abend. An der Stockholmer Allee, kurz vor dem Aufgang zu den Hochbahnsteigen, lief dann noch ein Hase, aber ich glaube sogar ein Fuchs, über die Schienen, schnell. Es war nicht so gut zu erkennen welche Art von Tier.

Bei der Endhaltestelle eine tolle, weiche Wiese, in der die Schuhe versinken, die vom Winter, Wind und Regen ganz wellig geworden ist.

Auch die Amsel. Aber die darf ich nicht ein drittes Mal zeigen. Gestern bin ich auch bereits aufgefallen, als ich dort stand und aufnahm.

Die Wäscheklammer, die das Leben zusammen hält

& derweil der Mensch nicht zählen kann sind es jetztamente 40 Tage, an denen ich jeden Tag hier etwas geschrieben habe. Mal so, mal so, mal fand ich es ganz wunderbar, es sind ein paar schöne Gedichte entstanden, mal war ich kurz davor, zu löschen. Habe ich nicht getan. Es wurde und wird sehr wenig gelöscht hier, wenn man einmal damit anfängt, so wird das Internet niemals vollgeschrieben.

Das ist das Ziel.

Und weil ich gerne Sätze mit & oder aber und beginne und weil ich auch die scheinbar missgestalteten Texte, die hab ich auch gerne und weil der heutige Abend auch wieder ein guter Abend für den improvisierten Korken war und die Wäscheklammer, die das Leben zusammen hält, stelle ich hier den vorhin auf dem Weg Nachhause bereits in der Bahn getippten Text unverändert ein.

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als ich am morgen über die fussgængerbruecke ging rêgňete es
tatsächľich ïmm er noch eie jetzt bereits seit samstagaben d
es durchgehend geregnet hatte. und das tut es nocg. 48 stunden
jetzt bereits und der sturm pfiff durch die straße in der
nacht das es heulte. blauclicht ist ein steter begleiter.

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Der Regen hat jetzt auf gehört. Vorhin saß mein kleiner Vogel wieder dort.

Ich würde gerne so weitermachen und hier öfter schreiben als jeweils nur am Freitagabend wenn die Woche endlich vorbei ist. Es wird sich zeigen.

Kann Teile von Text enthalten

In der Silvesternacht war der Bus plötzlich voll mit einer Horde stinkender, richtungslos berauschter junger Menschen. Eine von ihnen kotzte an einer Haltestelle aus der Tür des  haltenden Busses. Ein anderer, der an der falschen Station ausgestiegen war, stieg mit dem Kopf vorran wieder ein und bekam beide Flügel der sich schließenden Tür gleichzeitig gegen den Kopf gehauen. Die weise Tür (zu seinem Glück) öffnete sich, erschrocken vor der besoffenen Torheit, sofort wieder.

Der Mann auf dem Fahrrad, der über die verschneite Plaza fährt und in jeden Mülleimer schaut. Bilder von großer Einsamkeit.

Heute saß neben mir in der Bahn eine Frau, die sich sehr genau die Todesanzeigen in der Hannoverschen Allgemeinen anschaute, auf ihrem Tablet.

Die Elster, die Krähe, der Schnee. Die verlorene Papiertüte mit dem Pausenbrötchen.

 

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Renn mit dem Regenschirm aufgespannt die Straße
das wipfeln Dir die Palmen aus der Ferne herüber
die Tram erklimmt mit rotierenden Spulen den
Berg dennoch im Sommerwind und Du und das
Meer und die zur Tarnung als Krähen ins Land
gehenden Advokaten, der stürmische Abend, das
Tor zur neuen Welt ist weit offen.

Dies ist eine Fotografie des ganzen Himmels für Dich.

Zuhause in der erweiterten Realität

Ein paar Häuser in der Stadt müssen ganz den Vögeln gehören, Zuhause in  der erweiterten Realität (Die brennende Schrift an der Wand und all der Mystizismus) im Glasbunker mit Steinen der Weisen. Verätherisches Verhalten der Gespinste im Ginster. Der Pfeffer wächst: Weiterhin auf dem Balkon. Im Unterholz neben den Bahngleisen der Linie 6 — das Gestänge und offenbar ein verrostetes Glatteis-Gerät.

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Das schöne Urbane, nach der Konsultation mit Dir und geschobenem Rad zum Dönerrestaurant laufen // der erste Tisch im Eingang, es zieht etwas und ich behalte den Mantel an // Pendel nach dem schnellen Essen zurück an den Stadtrand // Abends als ich nachhause fahre schnell noch eine Tüte Milch im Kiosk an der Ecke, der einmal in einer Sendung im Lokalradio mit dem Laden aus “Smoke” verglichen wurde // und da war tatsächlich etwas dran // die Straße // mit all ihren Gestalten.

 

und jetzt fällt mir das wieder ein mit der Geschichte mit den unterschiedlichen Städten, die in einem Haus oder um ein Haus herum aneinander grenzen (wie gesagt bereits schon wieder ein ganzes Buch), würde man (also ich jetzt) es geschickt anfangen und (endlich mal) entsprechend Zeit dafür (aufwenden können). Wieder einmal New York, übrigens, (wo die Frau mit dem roten Rock vor dem Monk’s über die Straße geht) (wieder und wieder und wieder).

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Das wirklich Schwierigste ist ja aber, die eigene Verletzbarkeit zu beschreiben mit den richtigen Worten.

 

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In Zeichenketten
Mit den selbstgenähten Flügeln
+ rindenlosen
Wurzeln