Heubüschel vom Himmel

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Heute auf der Arbeit schwebten minutenlang Heubüschel vom Himmel hinab, ich konnte garnicht aufhören, mir dieses merkwürdige Schauspiel anzuschauen und zu denken solang es keine Frösche sind. Die Stellfläche des Logistik-Unternehmens gegenüber war gesprenkelt von diesen unverhofften Schwebeteilchen.

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Die Mutter schickt per Textnachricht die Meldung hinüber, sie habe Bolognese und Huhn eingekocht.

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Einer dieser Tage also, an denen der Himmel so hell erleuchtet ist, dass sich das müde Herz überlegt, vielleicht doch gleich zu sterben, weil es besser nicht mehr werden kann. Wie in jedem Sommer mehrmals, je nach Sommer.

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Der Bussard, der noch nicht vertrieben ist im neu entstehenden Gewerbegebiet, umkreist die langsam abwärts gleitenden Fremdkörper.

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Am Abend endlich an der Noltemeyerbrücke gewesen; Das der Friseur mich nicht mehr vorlassen wollte, war nicht weiter schlimm, die Gegend war wie eine andere Stadt und der Mittellandkanal. Eine neue Filiale eines Pizza-Franchise feiert sich noch selbst mit bunten Ballonen und einem schönen Fettgeruch, der das Gefühl der Fremdheit nur verstärkt, dass ich hier habe und gut finde. Unverhoffterweise ergeben sich neue Zusammenhänge und Knotenpunkte allerorten.

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Fast wie Blasen im Raum erscheinen Déja-vus, als könnte ich mich innerhalb der wenigen Meter, die sie beinhalten, bewegen wie in einer anderen Welt, würde ich es nur wagen.

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Aus der Mieterzeitung habe ich einen Artikel ausgeschnitten, in welchem über ein 19-stöckiges Gebäude in einer dieser vollkommen unbekannten chinesischen Millionenstädte berichtet wird, in welchem im sechsten bis achten Stockwerk eine S-Bahn-Station eingebaut wurde.

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Ich glaube das war das letzte Fragment, nach dem ich noch suchte, bevor dies hier veröffentlicht werden konnte. Falls ich mich geirrt haben sollte, wird mir dies sicher im Morgengrauen einfallen. Dann wird es auch gut sein.

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Schreiben an der Grenze zum Unsichtbaren

„Teilnehmende,  und  zwar  zögernd,  enthusiastisch,  abwartend,  sich  hineinstürzend  teilnehmende  Beobachter  und  beobachtende, und zwar genau, selbstreflexiv, ironisch, leidenschaftlich beobachtende Teilnehmerinnen waren wir alle.“

Ich bin gerade dabei, das Blog zu reparieren. Das dauert. Ich habe eines der hauptsächlichen Probleme bereits hier beschrieben – der Bilderdienst, den ich nutzte, um Speicherplatz zu sparen, hatte irgendwann seine AGB geändert mit der Folge, dass viele (wirklich sehr viele) Bilder nicht angezeigt werden. Ich bin jetzt bei ungefähr der Hälfte angelangt. Als nächstes werden die alten Links, die beim Blogumzug von Blogger.com auf WordPress auf der Strecke blieben, repariert. Aber darum geht es hier nicht. Eine solche Aufgabe ist auch immer eine Beschäftigung mit der Vergangenheit. Das Bilderportal habe ich ab 2005 genutzt, nun bin ich im Jahr 2008. Nicht nur, dass die Kameras technisch noch nicht so aufgedonnert waren, es waren auch ganz andere Fotos, die da gemacht wurden, es war ein ganz anderes Leben, das damals™ gelebt wurde.

Ramponierter Screenshot aus dem Archiv – coderwelsh 2006

Das bringt mich zu der Frage, was das eigentlich ist, was ich hier mache. Auch, weil dieses Blog heute vor 15 Jahren zum ersten mal beschrieben wurde. Da die Texte vor 15, 10 und auch vor 5 Jahren ganz andere waren, kann nicht gesagt werden, dass hier seit 15 Jahren dasselbe passiert. Es ist vielmehr so, dass hier immer wieder etwas Neues passiert. Das Eingangszitat stammt aus einem Text von Ekkehard Knörrer, der sich um Blogs dreht, was sie mal waren, was sie jetzt vielleicht noch sind, und um die Menschen, die sie schrieben (und schreiben). Ich habe ihn beim Kutter gefunden, einem Blog, das es auch geschafft hat, die Jahre, das Älterwerden und insbesondere Instagram, Facebook und Twitter zu überleben und in die Konstruktion der Online-Identität einzubinden. Ich gehe von einer Konstruktion aus, so steht es hier auch im Impressum, was bedeutet, das, was hier steht, ist ausgedacht, was es aber nicht weniger wahr macht. Das unterscheidet meine Sichtweise vielleicht auf den ersten Blick von der im zitierten Text, der von einem (Mit)teilen eigener, erlebter Wirklichkeit ausgeht. Jedoch ist alles, was im Medium fixiert ist, immer Konstruktion und nur die Rahmung erlaubt es, den „Wahrheitsgehalt“, also die Schnittmenge mit der Realität all der Anderen, zu bestimmen. Das ist hier aber nicht wichtig. Ich bin nicht die Tagesschau (und das so viele Facebook als die bessere Tagesschau ansehen, ist ein Problem für sich).

Me, scanned behind my bubblefilter.

In der Rückschau fiel mir außerdem auf: Hier war früher richtig was los. Die Menschen haben gelesen und kommentiert und anderswo zitiert und so weiter. Das ist weg, denn bis auf den Haustroll, der beständig den Spam-Ordner füllt (ich lösche es automatisch, ich lese es nicht), tut sich hier wenig. Das Schreiben findet für 3-5 Menschen statt, vielleicht mal 10, die hier mitlesen, die meißten Besucher kommen über Twitter. Ich vermisse die Unabhängikeit, die die oszillierende Blogosphäre der frühen Jahre bot. Hier entstanden Beziehungen zwischen den Texten und den Textenden via Link quasi wie von selbst, da wir uns in unseren eigenen Texten begegnen konnten, fast wie zufällig. Es gab keine Algorithmen, die einem ihre Sicht der Dinge aufdrängten und persönliche Vorlieben auszuspionieren versuchten, um passgenaue Werbung abzusetzen oder die Regierung zu stürzen. Wir, damit sind alle gemeint, die sich angesprochen fühlen, hatten uns ein eigenes Netz geschaffen, dass tatsächlich ein gewisses Maß an Unabhängigkeit von den etablierten Medien gewährte und im besten Sinne ein Netz war und nicht ein großer Kanal voll Brackwasser, kein geschlossenes, undurchlässiges  System. Die Kommentarfunktion, Blogrolls und die unzähligen Links, die über unsere eigenen Texte und damit über uns selbst hinauswiesen bildeten eine Membran, die unser Schreiben beständig den Einflüssen von außen aussetzte.

Netzliteratur

Für mich fing das Bloggen nicht, wie für so viele andere, mit Antville an, sondern es muss sich wohl in der Mailingliste Netzliteratur ereignet haben. Hier fingen Ende der 90er Jahre die ersten an, mit Onlinetagebüchern herumzuexperimentieren, die sehr bald auch richtigerweise Blogs hießen. Denn es ist kein Tagebuch. Tagebücher haben ein Publikum von genau einer Person, die noch nicht existiert, sie richten sich (meißt exklusiv) an das zukünftige Ich des Schreibenden.  Blogs richten sich an alle im Internet, sind vielleicht die erste genuine Literaturform, die das Netz aus sich selbst heraus hervorgebracht hat. Denn

„einen Link zu setzen, bedeutete bisher nichts anderes, als eine Anmerkung zu machen […] Nicht so auf einer Blogging-Site: Hier wird der Link zu einem integralen Bestandteil des Textes. Einen Link zu setzen, bedeutet etwas zu sagen; ja, man setzt ihn eigentlich nicht mehr, sondern schreibt ihn, schreibt mit ihm ein Stück Text und schreibt danach weiter, schreibt den Link gleichsam weiter, was auf den ersten Blick zu etwas führt, das wie ein Kommentar oder eine Erzählung aussieht, aber doch viel mehr ist. Denn etwas völlig Neues wird so in die Welt gesetzt.“

Blogs als Literaturform sind die „ersten randlosen Texte“, Texte, die eigentlich niemals als elitäre Schöpfung eines Genies nur alleine bestehen wollen und können, gegenwärtig und Augenblickspoesie. Vielleicht ist es deshalb auch ein wenig merkwürdig, durch die Archive zu gehen und dem ganzen aus dem Moment heraus Geschriebenen wieder zu begegnen.

In der [ML/NL] ging es um neue Formen der Literatur, die die Möglichkeiten des Internets nutzt und sie als unverzichtbaren Bestandteil integriert. Also nicht Gedichte ins Netz stellen, was ich hier auch einfach so mache, weil ich mir hier keine Regeln gebe, sondern Links verwenden, gemeinsam Texte schreiben, E-Mail-Erzählungen etwa, fremde Texte inkorporieren, viel auf der Metaebene diskutieren, was das eigentlich alles ist und was jetzt was sein könnte. Ich weiß natürlich nicht mehr, wer von den Mitschreibenden damals™ als erstes mit einem Blog um die Ecke kam. Präsent sind mir Claudia Klinger mit ihrem Digidiary, das Generationenprojekt und Juhs Sudelbuch von Jan-Ulrich Haseke, Hor.de von Dirk Schröder oder litart.ch von Regula Ernie. Von dort aus muss ich irgendwie in die Antville geraten sein, wo es noch viel mehr gab und sich viele Wege kreuzten. Es kann aber auch sein, dass das berüchtigte Intro-Forum, nächtlicher Treffpunkt trinkfreudiger Popkultur- und Internetfreundinnen und -Freunde, hierbei eine Rolle gespielt hat.

Ich wollte so etwas auch haben und begann, zunächst ohne CMS, ein Journal zu schreiben. Dann nutzte ich die Plattform Blogger.com, die damals™ weder über eine Kommentarfunktion verfügte, noch zu Google gehörte. Auf Antville wurden keine neuen Blogs mehr aufgemacht, da es auf dem bestehenden Server wohl recht eng geworden war. Ich fand es aber schon immer gut, selbst über den Speicherplatz verfügen zu können und entschloss mich daher, die schon lange registrierte Domain Coderwelsh.de für dieses Blog zu nutzen.

Kauderwelsch!

Auf der Domain sollte tatsächlich von Anfang an ein Online-Magazin erscheinen, in dem es eigentlich um merkwürdige Nerd-Spinnereien, wie Transhumanismus und ob Beamen tatsächlich möglich ist, gehen sollte. Bei dem von mir dafür ausgedachten Neologismus handelt sich um eine Anglifizierung des Wortes Kauderwelsch. Mit Kauderwelsh wurde u.a. auch die „Geheimsprache“ Rotwelsch bezeichnet, die z.B. viele Entlehnungen aus dem Jiddischen (Westjiddisch) aufweist. Sie war besonders bei „Bettlern, fahrendem Volk (Vaganten), Vertretern sogenannter unehrlicher Berufe und in kriminellen Subkulturen in Gebrauch“. Ich finde es bis heute nicht unpassend, durch diese Wortneuschöpfung eine Verbindung zum „Coden“ also zum Programmieren herzustellen. Ich empfand die Internet-Dichtung als avantgardistisch und wir benutzten auch alle, mehr oder weniger gut, Programmiersprachen oder was wir dafür hielten und verbanden diese mit der der Kunst des Schreibens (oder was wir dafür hielten). Es war eine Art von neuer Subkultur, die dort entstanden war, und die Blogs waren nichst anderes als unsere vernetzten Fanzines. Wir (ich rede von mir und vermute ähnliches für die Anderen) hatten viel mehr Zeit, über die wir autonom verfügen konnten und nutzten weniger die Tage, als vielmehr auch die Nächte zum Schreiben und Lesen. Auch dies ist jetzt ganz anders und eine nachfolgende Generation, die die Lücke schließt, sehe ich nicht. Das liegt zum einen an der Verlagerung der Mediennutzung wie auch der Inhalte. Heute schickt man lieber schöne Selfies an Freunde und nutzt die Zeit effizient zum studieren, anstatt sich mit sinnlosen Dingen zu beschäftigen. Gerade dies aber ist für mich bis heute ein Grund, all diesen Aktivitäten nachzugehen und weiterhin „die Zeit aus den Fugen zu schreiben“; die Bilder der verhinderten Kunst trotzdem zu malen und die Texte ohne Zielgruppe trotzdem zu schreiben, um nicht gänzlich verrückt zu werden.

Hier der obligatorische Link zum ersten Eintrag am 30.3.2002.

Früher war alles besser wie heute und es ist tatsächlich eine Menge im gierigen Schlund des Mainstream verschlungen worden. Dennoch geht es vorerst weiter, es gibt noch einige Blogs, die weitergeschrieben werden. Ich schreibe nicht mehr so wütende Texte und nicht mehr so wirre Texte, aber die Wut und die Verwirrung und der Wille zum Chaos sind immer noch da und ich hoffe, dass ist dem, was hier passiert, auch noch anzumerken – etwa in Texten wie diesem hier. Die Texte sind bedingt Maschinenlesbar insofern, dass Maschinen, wie etwa Google, sie nicht verstehen. Das zeigt sich an den Suchbegriffen, für die das dumme algorithmische Wesen meint, Relevanz erkennen zu können. Ich befeuere das noch, indem ich Schlagworte wie etwa Luxuskreuzfahrten nutze. Aber ich schweife ab.

Ich nehme mir vor, noch solange hier weiter zu schreiben, wie es für mich Sinn macht. Was vielleicht noch wichtiger ist, hier soll wieder öfter auf andere Blogs und andere Texte hingewiesen werden, abseits der tosend rauschenden Twitter-Timeline. Denn es gibt sie noch, die guten Blogs, die geschrieben werden, weil sie geschrieben werden müssen und scheiß drauf. Is nur Internetz.

Eine Vereinbarung mit sich selbst

Gestern Nachmittag „Manchester by the Sea“. Eine große, traurige Geschichte ohne Tamtam erzählt – lediglich die Filmmusik war mir an ein, zwei Stellen ein wenig zu vorrausschaubar. Schön, wie gezeigt wird, das die kleinen Dinge trotz der Tragödie schiefgehen. Nach dem Kino ins Café T.

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Tour zum Emmichplatz mit dem Rad heute am Vormittag. Hellgrüne Eilenriede.

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Nach langer Zeit dann wieder mal Treffen mit A. am Hauptbahnhof. Ich bin ein wenig zu früh dran und schaue auf’s Handy, ob es etwas Neues gibt. Als ich ein Rezept für Waffeln, welches die Mutter in das WhatsApp schrieb, in eine Mail kopieren möchte um es zuhause einfacher ablegen zu können, verschicke ich aus Versehen eine Tonaufnahme vom Bahnhof.

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Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Als wir in das Franchise-Café gehen, kommt uns im Eingang ein Mensch entgegen, der einen großen Schritt über den Fußabtreter macht. Er hat eine Vereinbarung mit sich selbst, keine Fußabtreter zu betreten, oder nichts mit Streifen-Struktur, oder nichts mit Borsten. Jedenfalls war es wichtig, den Abtreter nicht zu betreten. Verweigerung der Zweckmäßigkeit.

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Eine Stunde in der Sonne.

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Ein Streetmarketing-Team baut einen Stand auf. Auf einem im Tarnlook angemalten Laster steht nextlevel.jobs und der Slogan „What’s your next challenge?“ o.ä.. Eine Recherche ergibt, dass Lidl Digital mit der billigen Bootcamp-Metapher offenbar Jobbewerber rekrutieren möchte. Ich fühle mich extrem nicht-angesprochen, steige auf’s Rad und fahre fort.

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Am späteren Nachmittag geht die britische Polizei von einem Terrorakt aus.

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Am Abend schickt der Vater ein Foto von dem frisch eingepflanzten Zierapfel im Vorgarten rum.

Es gibt Nord, Mitte und Süd

Als ich am Linedener Marktplatz aus dem Bus stieg, regnete es bereits. Ich hatte aber einen Müllsack über das Hemd auf dem Bügel gestülpt und war so, mit Hemd auf dem Bügel im Müllsack, mit der Bahn hierhin gefahren. Dann stand ich, weil noch etwas Zeit war, vor einer Bäckerei unter einer Markise, eingehüllt vom Brötchenduft. Da ist mir eingefallen, dass mich dieser Geruch an die Kindheitsurlaube erinnert, in denen ich am Morgen den weiten Weg von der Ferienwohnung in Norddorf bis zum Café Schult lief, um Brötchen für das Frühstück zu kaufen. Es dürften wohl ca. 150 Meter gewesen sein und der Weg ging durch eine kleine Senke, wobei zur linken Seite eine hohe Mauer aus Natursteinen stand, in deren Fugen das Gras wuchs.

Dann noch kurz N. getroffen. Cappucino im Les Ersatz. N. liest aus einem Artikel eines gemeinsamen Bekannten in einem Stadtmagazin vor. Wir sprechen über die stadtteilinternen Grenzen (es gibt Nord, Mitte und Süd) und wie das alles ist mit den neuen und den alten Einwohnern, den Mietpreisen, dem Fluss usw.

(Nokia 6230i)

Zu Fuß zur Bahnhaltestelle. Linie 10 zum Bahnhof, N. steigt an der Glocksee aus und nimmt den Bus. Die Bahn ist wieder recht voll. Das Buch ist hoffnungslos unter dem Einkauf, Kleiderbügel usw. am Boden des Rucksacks vergraben. Also schreibe ich drei Nachrichten auf dem Handy, während wir durch die Goethestraße ruckeln.