Auf der wiederholten Schnurcheljagd

Der Supermarkt liegt gegenüber der alten Wülfeler Brauerei, in der noch während meiner Kindheit eine einheimische Biersorte gebraut wurde. Jetzt stehen ein Burger King und ein Lidl, neben anderen Geschäften, an Stelle derselben und man kann sich nur wundern darüber.

Heute morgen eine schöne ganz zufällige Collage gesehen, die die Herren Schmorlundvon in Auftrag gegeben wohlmöglicherweise. (= Also auf der Schnurcheljagd gewesen am Morgen, wie versproghen.)

Das Haus neben dem Theater am Aegi wurde großflächig abgerissen, ich fuhr heute daran vorbei und musste natürlich gleich an Malte denken und wie er diese Häuser beschrieben hat vor Einhundertundzwei Jahren, denen man ihr Nebenhaus entfernte, die dann ganz alleine dastehen.

Dann ein Stück gegangen, geredet, bis zum See und wieder zurück. So bleibt eine Stunde von dem, was ein Leben hätte sein können.

Am Morgen

am Küchentisch sitzend die Schuhe eingefettet gegen den Schnee und die Nässe. Den ganzen Tag dieser Geruch der Schuhcreme an den Fingern, toll! Gebrauchsprosa gefertigt und Photographien verfälscht. Zwischenzeitlicher hektischer Briefwechsel mit Freunden. Am Abend Kartoffelsuppe und Mannequins im Fernsehapparat, ach wie schön das Leben sein könnte!

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(Titelblatt Aventure.No. 3 (Paris, Januar 1922))

Wie dieser alte Zeitschriftentitel sieht der Schnee nun aus an manchen Stellen bereits. Eben die Seiten des digitalen Dada Archives Digital Dada Library Collection angesteuert, klick ich voller Willkür irgendwo hin, zack ist da schon wieder die Weltstadt an der Leine drin, Georgsstraße 20. Hannover allerdings, werte Amerikaner und andere Kleingebäcke, schreibt sich mit Zwee N Mann!