„Ich hab da noch ein paar Milestones in der Pipeline…“
in Behandlung
…
ich halte sehr viel geheim
, in diesen tagen, wochen, monaten. was mich selbst anbetrift; was aber auch euch anbetrift. niemand kommt hier lebend raus. das ist keine diskussionsvorlage, das ist eine tatsache.
Mit Besorgnis
erfüllte mich am Abend, dass der Busfahrer sich, offenbar laut denkend und über seine Mitmenschen auslassend, fortwährend mit sich selbst unterhielt. Immer diese Vorurteile.
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„Jetzt ist er total verrückt geworden und hält sich für einen der…“
die worte
die wichtig wären, verschwinden zu lassen zwischen den bildern, die unwichtig sind, oder nur im zusammenhang; es eben gerade nicht. hier nur dieses, in fünffacher kopie – finden sie das menschliche gesicht.
selbst 2fell
(aus einer mail an freund k.):
wäre das gesagt. worüber ich auch noch nachdenke, was viel wichtiger ist vielleicht, ist das was du sagtest, von wegen studium und ich wieder aufgenommenes. und ich bemerke das auch mit erschrecken, dass ich vielleicht die vielgepriesene „schüchternheit“ gegen arroganz zu tauschen begriffen bin. das ist weiterhin selbstschutz, klar, aber dir gegenüber natürlich völlig unangebracht. der rollenwechsel fällt schwer, offenbar. whatsoever, sag mir gerne bescheid wenn ich alter gockel mit den flügeln schlage und den flug über den nächstbesten misthaufen (konstruktivismus) als besteigung des mount everest auszugeben versuche. als wenn das etwas besonderes wäre.
bilder/erinnerungen/geschichte (1)
hier hatte die liebe großmutter ihr debut als krankenschwester.
Die Röhre
als ich zum ersten mal in der röhre gescannt wurde, sagte mir die schwester (vulgo: krankenpflegerin) es könne laut werden, und eng, und ob ich damit ein problem (haben könnte), woraufhin ich ihr sagte, ich hätte am abend vorher die „ende neu“ von den neubauten gehört, zum einschlafen. das lied schläft in der maschine. dementsprechend interessant fand ich das klangerlebnis dann auch, und versank in den mir fast aleatorisch erscheinenden harten rhythmen, in den um mich (und nur für mich[!]) rotierenden millionenschweren elektromagneten. lasix (was immer das ist) oder gar kopfhörer mit musik gab es nicht, MRT schädel. seitdem überlege ich aber immer wieder, ob es vielleicht möglich wäre, irgendeine art von tonaufnahme in der MRT oder meinetwegen CRT anzufertigen. ich hoffe gleichzeitig, die nächste gelegenheit dazu möge in weiter ferne liegen.
welch koinzidenz, (um nicht zu sagen:) synchronizität, die allererste disko in der ich war hieß „die röhre“. stairway to heaven.
gestern in E.R.
hat sich der eine sohn mit seinem arztvater getroffen und erzählt ihm irgendwann, er habe sein fach gewechselt und studiere nun „semiotik“, das sei „die wissenschaft über die bedeutung der bedeutung, dass muss man sich mal vorstellen!“. ich schimpfe den fernseher an und sage „zeichentheorie, ihr spackos“. woraufhin ich von rechterseits ein besserwisser genannt werde. zu recht, wie ich vermute.
