Gestern war ein sehr guter Tag, Haare

the aim of design is to define space -- support: napoleon -- 18.11. kulturpalast lindenschneiden inklusive, und als ich da rauskam und ein wenig durch den Park lief die Nachmittagssonne, tief aufgehängt strahlte durch die Wolken die Häuser an, kurze Momente. Später dann auch das Ihmezentrum (Es ist ein hässlicher BETONKLOZ), die Tauben auf dem Hubschrauberlandeplatz. Über den Tag (Zuhause, in der Bahn, im Bus) Simanowskis ‚Interfictions‘ gelesen, 27 Seiten, die Einführung. Dazu etwas geschrieben ins Word. Was ich mir vorgenommen habe für meinen Arbeitstag. Gutes Gefühl dadurch, aber auch wegen der Sonne, den Fotos, den kürzeren Haaren, der Suppe mit Chilli, Kartoffeln, Zucchini und Möhrchen, Zitronensaft und Mandarinensaft, Oregano und kleinen Tomaten.

Heute wird in der Möbelfabrik an Stühlen gesägt, ritzeratze. Wenn ich das verliere wird es sehr eng. Nicht einmal das bißchen bescheidenes Glück kann über zwei Tage dauern. Aber bald ist ja auch Weihnachten.

Schreibe gerade in das Word hinein, Fingerübung (w…

Schreibe gerade in das Word hinein, Fingerübung (wie alles hier). Wenig Fotos in den letzten Tagen, wenig in das Notizbuch. Beginne Beiträge oft mit ‚eben gerade‘, ‚gerade eben‘ usw., hier. Und jetzt. Idee: eine halbe Stunde schreiben, assoziativ, den Pudel entkernen, das Zwiebeltier, ½ Stunde lang. Dann das einlesen. Dann Klang dazu, ½ Stunde lang.

Kalt ist es geworden. Morgen habe ich meinen Arbeitstag, werde schauen das ich nach dem Frühstück für einen Moment nach draußen komme, dann lesen. Vielleicht endlich einmal das Ernsthafte anfangen, Simanowskis ‚Interfictions‘ beispielsweise mit dem Textmarker bearbeiten bis der Text auseinanderfällt, meinetwegen auch. Vielleicht auch ersteinmal mit dem Bleistift. Der Drucker den ich mit gekauft hatte um längere Texte auf Papier haben zu können ist ja immer noch defekt.

Im Radio läuft Cash, ‚Real Gunman‘.

Eben einen Gang um den Block gemacht in der Abendd…

Eben einen Gang um den Block gemacht in der Abenddämmerung. Die Minuten in denen das Licht in den Wohnungen schon an ist, die Gardinen aber noch offen. Menschen bei Abendverrichtungen. Die Kneipe macht wieder auf, Name: „Spichern-Eck“. Post von Google im Briefkasten (Das Word von denen kann keine Umlaute). Sonst nur Werbung.

Früher, wenn ich mich entschlossen hatte ein elekt…

Früher, wenn ich mich entschlossen hatte ein elektrisches Gerät aufzuschrauben bedeutete dieses fast unvermeidlich das Ende desselben. Sie können sich also meine Überraschung (+ Freude!) vorstellen das der von mir vorhin auseinandergenommene Plattenspieler (den ich in der 12. Klasse gebraucht von einem Freund kaufte)(der dann in der Psychatrie gelandet ist, aber nicht deswegen)(der Freund, nicht der Plattenspieler) seitdem munter vor sich hinspielt. Jetzt gerade ‚Sometree‚. Großartige Band aus Hannover, vollkommen unterschätzt natürlich.

Ein eklektisches Grät aufzuschreiben.

Habe diesen Plattenspieler heute aufgeschraubt am …

Habe diesen Plattenspieler heute aufgeschraubt am Abend, immer wenn die Platte ’ne Weile lief fing er an zu brummen. Hatte Wackelkontakt in der Masse so als Verdacht, und mit meinen Gehirnchirurgenhänden war es eine Kinderspiel diese fragilen Einzelteile mit Leichtigkeit vom großen Ganzen zu lösen und alles wieder zusammen zu fügen. Habe aber nichts gefunden. Jetzt drehen sich die Doors auf dem Teller, It’s all over for the unknown soldier, aufschrauben-zuschrauben geht wieder, vielleicht. Selbstheilung – Faster, even more effective Not my cup of tea.

Das Kabel am Dynamo fällt immer raus so das ich, w…

Das Kabel am Dynamo fällt immer raus so das ich, wenn so ein Nebel ist oder Dunkel, vornüber den Lenker gebeugt das ehemals von einem Ladegerät für ein Sagem-Handy stammende Kupferende in das kleine Löchlein reinfriemeln muss. Auf meinem Weg zur Arbeit heute zwei Verkehrsunfälle mit a.) Polizei und b.) Fahrrad dabei gesehen. Beide male ohne c.) Rettungswagen (RTW), beide male Glück gehabt. Besser man hat Licht am Rad wenn Nebel ist, oder Dunkel.