das = das

ehrlich, als ich dies hier wusste ich davon nichts. der könnte sich aber auch mal melden. nur am rande des schwimmbassin. ich bin befasst mit klugsprach zur zeit, thema intermedialität in der digitalen literatur. oder so ähnlich. dabei aber wieder in wien auf dem karlsplatz gelandet, und wenn’s auch jahre her ist, well done!. komm dann zu nichts. daher. und meinetwegen. der traum den ich hatte: da war ich angestellt in einer boutique der innenstadt, kosmetik etc und mode, warum auch immer, ich weiß auch wo das war, da wo benetton drin ist, ich konnte das erstaunlichst, kundengespräch, immer adrett und geschniegelt, das mir. freund t. kam in den laden, ich stieß einen werbeaufsteller (so heißt das doch) um der fiel auf ihn stabile seitenlage. [vorgestern trug ich das hemd eines verstorbenen, direkt aus der reinigung zwar, aber es hatte noch seinen geruch, eine ganz sehr merkwürdige sache, aber soll man diese sachen deshalb wegschmeissen] [am abend war das hemd dann meines] dann musste ich mit dem aufzug in den keller fahren, dieser war eine besondere anfertigung: nicht nur: das er definitiv um die ecke fuhr, der lift, sondern auch war der schacht ein solcher der sich, nach unten hin, verjüngte: auf grund dessen: bewegten sich die wände auf mich, den passagieren, zu: liebes unterbewußtsein, ich bitte um etwas mehr subtilität (= ich bin doch nicht blöd!). im keller eine typische hinter den kulissen-situation, nichts von bedeutung. neonbestrahltes gerümpel. da wäre dann noch die 1. etage, ein raum ohne nutzen, erstaunlich für ein geschäftshaus, der boden belegt mit diesem holzimitat – gescante maserungen auf hochstrapazierfähigem kunststoff aufgebracht. und das gibt es wirklich. ende traum.

dachte heute über schattenlose räume, umgebungen, nach. beim schwimmen verlieren wir unsere schatten, sie sinken unter unseren körpern auf den grund, in einer stillen rochade. der virtuelle raum auf dem bildschirm ist ein ursprünglich schattenloser, sie sind hier dekoration und gestaltungselement, etwas das von der eigentlich doch wunderschönen künstlichkeit dieser translucenten welt ablenken soll. schatten bewegen sich nicht exakt synchron zu den bewegungen unserer körper, ihre negative reflektion ist genau um die zeitspanne ~versetzt, die das licht braucht, um eben gerade nicht auf diesen teil der erde zu fallen, der von uns verdeckt wird. eine schöne physik-aufgabe: wie schnell muss lucky luke ziehen, um schneller zu sein als sein. lichtgeschwindigkeit +x, soviel steht fest. theoretisch möglich. berechne x.

# schatten werfen keine schatten: eine behauptung, die, so behaupte ich, die quantenphysiker werden klären müssen. und zwar dringend. alles andere muss warten.

# Die Schattenlosigkeit der Eiskunstläuferin.

einer der die tuba bläst,

vor der musikhochschule, gesetzt auf eine betonbank, währenddessen ich den feierabend beginne, und mit dem klang im rücken dieses foto bewerkstellige, free jazz, und,

alles weitere wird vorerst, weil sich die fußnoten um meine knöchel schlingen. und mich festhalten. und mich fest halten. hier der tubist (MP3), alles weitere, insbesondere auch, das perfide traumbild des sich nach unten hin verjüngenden  aufzugs, später,

[audio:https://www.coderwelsh.de/wp-content/uploads/2008/03/2008-03-26-tuba_vor_der_hmt-1.mp3]

Kirschblütenzeit

ist ja jetzt wohl, obwohl dieses japanische Fest, vielleicht ist dort länger Winter, was ich nicht glaube, ja erst am 30. Mai ist, also fast schon im Sommer, und die Blüten blüten ja jetzt, auch wenn es vielleicht garkeine sind, die da so kirschblütig blühen zur Zeit. Wie man sich immer in den Worten verheddern kann und es dann ein regelrechtes auseinanderbiegen von Gestrüpp ist, den Satz zu einem zumindest noch annähernd halbwegs passablem Ende zu bekommen. Das sich immer alle treffen wollen, die Bookcrosser und die alle, was soll das, man entreißt den Büchern ja ihre Magie, wenn man um ihre Vorgeschichte weiß, dass macht für mich diesen Reiz aus, etwas in die Welt zu lassen und nicht wissen können an wen es gelangt und dann nach Zeiten eine Mail zu bekommen, dass jmd. das Buch gefunden hat und sich bequemte Nachricht zu geben darüber, in Nagasaki also oder in der Nordstadt. (Flaschenpost). Aber sie müssen sich treffen zum Brunch in so einer !Franchise-Gastronomie. Ich weiß nicht wieso ich Euch so hasse, bzw., oder auch diese Leute die am Sonntag wieder in diesem Café Konditorei dort nähe Sedanstraße waren, diese bessere Gesellschaft, für Künstler halten die sich und sie trinken die Bionade, das offizielle Getränk, richtig schlechte Laune kann man da bekommen bei diesen Leuten. Jedenfalls.

[flash]http://de.sevenload.com/videos/KTmQt7l/Kirschbluetenzeit[/flash]

Wie der in den Text eingebundene Film allerdings, so wie ich finde, neben diesem zweidimensionalen Geschehen auf dem Schirm, in gewisser Weise den Raum vertikal nach hinten zu erweitern scheint, einen Tunnel gräbt aus Bildern, der sich, auf der Oberfläche anfangend, nach hinten ins Unendliche zu erstrecken beginnt. Wahrnehmungsdingsbums. Schön der folgende Satz: „Bewusstsein als eine Art Oszillation des Großhirns im 40-Herz-Rhytmus“ Aufgrund: Der schönen Verwechslung des menschlichen Organs ♥ mit dem Physiker, nach welchem die Schwingungsmesseinheit Hertz benannt. Aber dieses ist Korinthen vor die Perlen zu setzen jedenfalls: Wie allerdings das Gehirn tatsächlich funktioniert, dazu vorhin ein paar Anregungen gefunden in einem bis dato unbekannten Geblogge, hier der Text, aus welchem og. Zitat,: „Dream Machine – kleine Theorie der künstlichen Intelligenz durch Web 2.0“: Dortselbst ein weiterer Bildertunnel, ein Videovortrag von Jeff Hawkins bei den wunderbaren TED-Talks. Töne, im Übrigen, erweitern den Bildschirm Kugelförmig und sich, vom Ort des Geschehens aus in den Raum erstreckend, den Kopf des Betrachters umfangend, sie enden meißtens notwendigerweise an den Wänden und der Zimmerdecke. Schweben aber ca. ½ Meter über dem Boden. Dieser Link wiederum via Tristessedeluxe dem zu danken ist dafür. Fühlte ich mich erinnert an was ich schrieb:,

„As I said, es ist schön so mit offenen Augen, und die Gegend dazu. Es fehlen immerzu die Worte, zu solchen Gelegenheiten. Hätte ich gerne kleine Videokameras in die Linsen implantiert, kleine haptische Empfindungsmesser, [Erfindungsmesser], die wie ein Film über die Haut gelegt wurden, gefühlsecht, von der wundervollen kalten Luft und all diesen Gerüchen , um davon mal garnicht zu sprechen.“

(Dies übrigens, als Nachsatz, ist das wissenschaftliche Nachdenken wie ich es mir wünsche, abseits von diesem ewigen um-den-heißen-Brei-zitieren, diesem „Mit Quellen belegen“, wiss. Diskurs, als wenn man selbst nicht selber denken könnte, alles immer nur noch lauwarm vorgekaut, und dabei immer auf die Grammatik, und die Kommasetzung achten, Klammerzu Doppelpunkt Komma (ein Monster-Smiley)):, und dann mal gute Nacht.

Sprechblasen


Bild © Anne-Frank-Zentrum

Das Diktatoren-Gesicht im neuen, zu pädagogischem erdachten Hitler-Comic vom Anne-Frank-Zentrum, geht es nur mir so, aber mich erinnert hier alles an „Tim und Struppi“. Während der Arbeit, zwischen all dem, nach entsprechenden Ähnlichkeiten im Werk Hergés recherchiert, keine exakten gefunden jedoch: Der Strich, der Ausdruck in den Augen, die Geste der geballten Faust, die kleine Perle Schweiß an der Schläfe. Die Umgebungsdynamik mit den angedeuteten Bewegungen, mit den aufdampfenden Wutwolken, dass alles habe ich so schon in den Schurken bei Tintin gesehen, es sieht, merkwürdigerweise aber ich finde es, genau so aus. Dort.

Hier nun, nach langer langer Zeit wieder Analogien, Synchronizitäten gar möglicherweise, wegen derer dieses Blog so heißt und nicht etwa nur coderwelsh, was, geben wir es zu, für sich allein genommen bereits ein sehr guter Name gewesen wäre. Den ich mir mal ausgedacht hatte, in einer Sturmumtosten Nacht, in meinem kleinen Zimmer im Studentenwohnheim. Damals™.

Und gerade höre ich und das bringt mich zu einem weiteren Kreuz-und-Quer Verweis, ein Conceptual Soundwork von Alan Licht. Wie Herr Licht einmal den Film Rashomon zeigte ohne Ton, und die Leute die Untertitel lesen sollten laut dazu.

The purpose of the piece is to take the audience members out of their usually passive roles as observers and to become active participants, aware of the people surrounding them and and their own power of speech–not merely awed and muted by the „miracles“ of light and sound projected in front of them on the screen.

Und er hat das dann aufgenommen, mich erinnern diese mit kurzem Abstand gesprochenen Worte, (an Vorgestern und die Untertitel-Extraktion) und um ein jeweils nur sehr kleines Stückchen Zeitversetzt, sehr an das Credo, dem Pfaffen nachgesprochen in der Hl. Messe. Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden und das ewige Leben. So sigh us.

Viel Vieles (viel zu Vieles),

Hätte häute eigentlichst ein Referat zum Thema: Intermedialität halten sollen, was nicht zustande kam weil wir für das vorhergehende soviel Zeit, die aber auch notwendig. Verben weglassen immer. Kaum ein bißchen Nervosität, dass jedenfalls gut. Ebenfalls: Byte.fm hat nun auch einen mp3-stream für winamp und Ähnliche. Außerdem ist man dortigerseits auf etwas gestoßen, was hier (und insbesondere hier!) bereits for Jahren Thema war. Aber dadurch wird die Idee ja nicht schlechter. Evolution, Baby!

Letzte Nacht von Hitler geträumt. Zunächst ging es nur darum, ich arbeitete in einem messe-ähnlichen Umgebung [hab mal als Putze auf der CeBIT geputzt, concerning the „McJobbest“ McJobs ever possible ca. 1995] und welche Besen nun am besten fegen, die mit dem beweglichen Gelenk am Fegekopf oder die starren. Holt mich hier raus. Dann PLÖTZLICH fand auf einer Bühne, bunt ausgeleuchtet, eine Rede statt, und wie gesagt siehe Oben. Das Setting verwandelte sich allmählich in eine Bunte-Lichter-Schützenfest-Gegend, jedoch die Nazis hatten ihren neuen Slogan „The Future is Bright“ (auf English!!!) in Lichtern über die Bühne gebracht. Ich war dabei, einen menschenlehren Flur zu bekehren und als ich der Veranstaltung gewahr wurde, versteckte ich mich mit Samtbesen hinter einer milchglasigen Vitrine, wusste ich doch, dass Symetrie in diesen Kreisen hochgeschätzt wird und ich diese durch meine Tätigkeit wohl durchaus stören würde. Dadurch wurde H. misstrauisch, denn ich könnte ja durchaus ein sog. Hinterhalt sein, stieg von der Bühne, ging den Gang entlang, fragte äußerst freundlich was ich hier machte, erstaunlicherweise ohne die sonst üblichen verschluckten Vokale und gedehnten Konsonanten. Ich erklärte ihm kurz die Sachlage, H. grinste und saget „Ja machense ma weiter“. (Klopft jovial auf die Schulter) [Aufgewacht, schweißgeb.].

Ich mache mich auf den Weg

ins Radio nun. Zunächst in die Schrumpfmaschine, bis die größe eines Elektrolurchs ungefähr erreicht ist. Sodann kriechen ich durch die Hochtönermembran bis zum dritten Transistor, wo ich meine Musiken auspacke und wahllos auf die Frequenzen lege. Vielleicht hört ja wer zu. Oder ich nehme den Bus.

Es ist so ein Special-Morgen

wie dieser Häutige, dass ich es mir überlege ob ich den notwendigerweise darauf folgenden Tag unbedingt mit einem Gang in die Akademie vermiesen sollte. Allerdings jetzt ist der Chef auch da, dann ist es ja nur noch halb entspannt auf der Arbeit. Tue ich so als täte ich etwas. Vorhin in der Bank eine Dame mit einem Geigenkasten vor mir am Automaten, japanische Zeichen hinter sich auf dem Monitor lassend beim weggehen, und