Algorythmen die der Komprimisation von Musiken dienen kommen oftmals mit Applaus wenig gut zurecht. Ist das Klavier noch gut zu hören und das Wesentliche, wenn der Applaus einsetzt mit der Stakkatoartigen Abfolge von Höhe und Tiefe beginnt ein Wispern und Knistern, Zirpen, ein gurgelndes ich weiß es garnicht in Worte, und die Narzissen die ich gerade auf dem Markt am Moltkeplatz kaufte, die duften.
Musik
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Heute auf dem Friedhof gewesen. Die Vögel …
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Und früher, wenn man mit dem Walkman auf den Ohren gerannt ist, oder auch nur schnell gegangen, dann fing die Musik an im Takt der Schritte zu Leiern, hoch und runter, hoch und runter, und man spürte dadurch noch viel mehr wie die Erde erbebte unter den Füßen, die Kraft, und dann
Slowly fade away
Daran erinnert wie ich früher bei meinem Radio in meinem Zimmer immer bevor ich es verließ für längere Zeit den im Radio laufenden Song behutsam herunterregelte, ausblendete. Auch die Unart (die mit der CD aufkam, eigentlich erst, Fluch der digitalen Medien) die einzelnen Songs nicht zuende zu spielen sondern weiterzuskippen war mir sehr zuwieder.
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gerade (soeben) das complette oeuvre der The Nylon Standard angehört. vor ehrfurcht fast erstarrt (=gestorben) währenddessen male ich eine diskettenbox (aus pappe, inhalt 10 1,44er disketten) mit roter acrylfarbe (vermutlich in der nähe von #ff0000, dezimalfarbwertig gesprochen) rot an, sie ist ausgefüttert mit einem abgetakelten haushaltsschwamm. die idee eine CD (ein album) in einem umschlag aus schmirgelpapier zu verpacken. schmirgelseite innen.
Oh man.
Ich hab mir die „The Doors“ von „The Doors“ heruntergeladen, und folgendes Bild im Kopf (während ich höre: „Light my Fire“): Drei Milchbärtige und außerdem besoffene (bekiffte?) Vollspacken tanzen zu diesem Lied im Wohnzimmer von Fam. B. um Hanna K. herum, und draußen hinterm Zaun lauern die Davenstedt Hooligans. So war das nämlich damals.
Sehr gelacht. Coole Platte.
john peel †

und jetzt ist auch noch john peel gestorben. gestern nacht. [EDIT: zur erinnerung]