machdem ich mit dem mofa nach babylon raus hatte f…

machdem ich mit dem mofa nach babylon raus hatte fiel mir dieser text wieder ein. naja. musik mit kabel (gezupft bis es riss) und bindfaden (mit einem durch entsprechende mutter mit einem gewinde versehenen buntstift gestrichen), beides auf einen keksdosendeckel aus blech gespannt.

der text an sich war wesentlich länger, was jetzt noch davon übriggeblieben ist konnt ich mir selbst gerade nochmal so durchgehen lassen. diese sache mit den selbstgebauten instrumenten finde ich ja sehr, weil das ist so wundervoll heimwerkermusik, sehr gut. vielleicht. höre gerade olle kamillentee, unter anderem ein sehr schönes atmosphärisches stück was ich mal gemalt habe. leute singen auf der strasse, autos fahren vorbei, sowas alles.

omen est nomen. gute nacht.

"Do we wants a Cup of Teadrink?" fragte sie mich u…

„Do we wants a Cup of Teadrink?“ fragte sie mich und lächelte mit ihren schiefen Zähnen, so gut es eben gerade ging. „Listen, Joana“ sagte ich und versuchte dabei möglichst ruhig zu bleiben, „I really need to know where John is, you understand?“

Beim schauen nach Texten die man lesen kann, die für sich selbst stehen können außerhalb irgendeines Blog-Rahmens gemerkt wie wichtig das ist, solche Texte zu schreiben. Vieles hier sind ja so krude Randnotizen, die auch mit Zeit, also damit etwas zu tun haben an welchem Wochentag sie beispielsweise entstehen. (Sonntag). Und zu welcher Uhrzeit. Oder die Texte funktionieren weil sie mit Fotos illustriert sind, die etwas von der Situation zeigen. Dann die Geschichte, oder das Fragment (sind das vielleicht alles nur Fragmente hier?)(Zeitsplitter?) ‚Mit dem Mofa nach Babylon‘, zu der ich dann so merkwürdige Geräusche gemacht habe. Weil ich die Vermutung habe, daß der Texte ohne das vielleicht belanglos ist wenn er gelesen wird (was er vielleicht trotzdem noch ist?)

Wenn Du mich jetzt beispielsweise anrufen würdest und ich würde Dir erzählen was ich gestern abend gemacht habe, was ja auch gewissermaßen hier steht, und ich würde sagen „Ich habe einen Text von mir gelesen und dann mit einem Wäscheständer noch Töne dazu gemacht, und das hab ich dann ins Internet gestellt“, wie würde dann unser weiteres Gespräch verlaufen?

Eigentlich ist das keine Spinnerei hier. Ich weiß nicht ob das immer so klar ist… und ich kann’s nicht erklären. Naja.