und in uelzen

hatten wir den regen eingeholt, ich stand am fenster und auf meiner von der hamburger sonne aufgeweichten haut perlten die tropfen ab, ich sah wie eine wolke dieselabgase aufstieg etwas weiter von einem anderen zug und roch den bahnhof und den sommer und das alles. die rentner die nach bad bevensen gepilgert waren aus irgendeinem frommen grund tranken ersteinmal einen kurzen. man sieht es vielleicht auf dem foto nicht, aber ich war wirklich glücklich in diesem moment. ich hatte den ganzen sommer in mir.

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ich las auf der hinfahrt schon ein wenig in diesem buch „mutmaßungen über jakob“ in dem geht es auch um züge (im weitesten sinne): dieses unglaubliche licht wenn daß sommergewitter mit dem sonnenschein, ach

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überhaupt hätte ich gerne: die zeit und die muße ganze bücher zu füllen mit solchen reisebeschreibungen in zügen. durch die provinz fahren, im sommer und auch im winter, man kann so viel sehen und entdecken rechts und links des bahndamms und auch auf den nachbarsitzen mit ein wenig diskretion.

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im rot-schwarzen notizbuch [dem neuen] hab ich auch noch worte die das hier beschreiben, ein paar.

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