fragmentarisch ein paar sachen, die sich so im kopf

 sammelten: ich sehe immer so viel, was ich gerne hier reintun würde, und dann ist es wieder weg, oder ich komme einfach nicht dazu – und dann ist es weg. hier deshalb jetzt nun und hier etwas nachgeholtes | bei der arbeit stand ich in der fussgängerzone, und ein blinder mann lief die strasse herunter und erzählte sich selbst etwas. er sagte „bei rundfunk, da haben die immer lecker kaffee, da kannste mal gucken!“ – an diesem tag hatte ich keine menschen mit falsch gestellten armbanduhren, was für ein glück. | ein rädchen sein / getriebe sein / sand sein.

sidney park, 24.6.2002

ein wald ist auf der wand, und im ersten stock /
ein aufgeblähter briefkasten /
kratzt die wolken nicht /
das GPS im handschuhfach, und ein fink im tapedeck /
sonst ist alles leer und sommer /
vorbei am WTC und rein/
konrad zuse steht auf dem baugerüst /
und sieht verrückt aus.

2 thoughts on “fragmentarisch ein paar sachen, die sich so im kopf

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