In den luftleeren Raum

Der erste Absatz wurde gelöscht, da ohne Belang.

Heute mochte ich lieber etwa die Audiodateien von der Speicherkarte übertragen. Ich misstraue den Zeitstempeln meines Audiorecorders. Ich glaube nicht, dass ich am 31.12.2010 umd 23:09h auf dem Balkon stand, um Regengeräusche aufzunehmen. Das Gegenteil zu beweisen wird schwer.

Mit leeren Händen komme ich und mit leeren Händen werde ich auch gehen. Was soll die ganze Eitelkeit und all das. Wir ändern die Welt ja auch nicht mehr, die Welt. der sind wir so egal wie nur irgendwas. Da können wir auch mitmachen und versuchen, das Beste daraus.

Eigentlich könnte ich z. B. auch Briefe schreiben an die verstreuten Freunde, nun sitze ich halt hier stattdessen und die Aufzeichnuingen zur letzten Reise liegen auch noch in Gedanken vor. So sind die Tage, an denen wir oft, ich sage 2 oder 3 Mal in der letzten vergangenen Woche. auf dem Balkon im Hinterhof saßen, bis die Fledermäuse kamen in der Dämmerung.

Da die ersten Dateien auf der Speicherkarte sehr klar zuzuordnen sind, es handelt sich nämlich um Aufnahmen aus dem letzten Winter, um die Mittagszeit herum, in Groningen, liegt die Vermutung nahe, dass die folgenden Aufnahmen irgendwann zwischen dann und heute entstanden. Beweisen lässt sich auch das nicht.

Hier stapelt sich alles in die Höhe und in die Breite, manchmal auch zu beiden Teilen gleichermaßen, dass die Freude eine wahre ist. Erledigt wird kaum etwas. zum Thema Radio verlege ich mich darauf, jetzt den Heimatsender zu hören, weil das Programm tatsächlich am ehesten zu ertragen ist, sofern es darum geht, nur Musik zu hören und dabei einzuschlafen. Schlafen ist sehr schön und am Wochenende, wenn ich dann einmal die notwendige Zeit dafür habe, schlafe ich sehr gerne auch einmal auf der zu zwei Dritteln ausgezogenen Schlafcouch, die in meinem ungefähr neun qm großen Arbeitszimmer steht. Das da alles aus den Nähten platzt versteht sich eigentlich von selbst, wenn man einmal bedenkt, wie sehr ich immer alles aufheben möchte. Der FC Liverpool hat also nicht gewonnen, so sagt es mir gerade das Radio. Die Nähte, dass sind Regalfächer und der Schreibtisch und das alles, die Festplatten und überhaupt und warum das so ist liegt daran, dass es den Kapitalismus gibt. Ohne den es jedoch das Arbeitsgerät und das Radio und so weiter nicht geben würde. Eine Zwickmühle sondergleichen.

Sie können sich das vielleicht nicht so gut vorstellen, wie es in meinem Kopf aussieht. Hier ein Schaubild.

 

Das lilane sind die Gedanken und die Ideeen sind grün. Alle anderen Farben bedeuten Quantenphysik. Hedemünden, Drammetal, Rehe laufen auf der Fahrbahn. Wo sollen sie auch laufen, sonst. Ende der Durchsage.

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