„No Milk today“ and no coffee around it either. Man wird gezwungen auch mit Maschinen zu reden. Die „Hmm“ sagen. Wen wollen die eigentlich damit? Ein-Wort-Sätze rede ich mit der Maschine, „Ja“, „Nein“, „Beratung“. Wie bin ich eigentlich da hineingeraten? „Das soll elegant verkabelt werden“ sagt der Kollege gerade in das Sprechgerät. Das ich den nicht mehr. Momentan schlafe ich auch wie ein Stein des Nächtens, ja mehr noch, wie ein Gebirge aus Granit, man könnte es fast so sagen. In den Morgenstunden dann möglicherweise lawinenartiges Träumen, bspw. Heute: Für mich überraschend wollten wir in den Urlaub fliegen, jedoch die Piloten flogen nicht so, sie kamen nicht hoch genug in die Himmel hinein, und wir landeten schließlich unmerklich Not in einer Stadt mit Namen Würzburg. Gesagt: Wir standen plötzlich auf der Straße mit dem Fluggerät. Die Geschäfte hatten ihre Namen in Frakturschrift auf rußdreckige Schilder geschrieben und hießen Sattler oder Bäcker. Ich saß im Cockpit und einer der Piloten bat mich, den Flugzeug doch eben zu fahren, während um Hilfe zu holen. Meine Einwände, auch die prekäre Autofahr-Situation, beeindruckten die beiden nicht. Wie durch ein Wunder lenkte ich den Flieger auf der rechten Spur um die nächste Ecke, wo ich ihn vor einer Brückenunterführung parkte und ohne einen der Flügel abzureissen. Unter der Brücke traf ich eine Mutter mit ihrer ca. 14jährigen Tochter, mehr: Sie kreuzten meinen Weg, wobei die Tochter, um den Brückenpfeiler herumlaufend, ihrer Mutter (sie kamen gerade aus dem Kino wohl) beständig erzählte, der Film wäre nicht besser gewesen als zwei Flaschen Whiskey. Was auch immer. Dann klingelte der Wecker glücklich.

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