Von dem ganzen Zucker

Von dem ganzen Zucker welchjeniger in den Kuchen enthaltsam war ist mir schwummrig. Schwumm schwumm schwumm. Durch die Lichtkiemen der Bürosichtschutzabdeckungslamellen fallen längstreifig ein die partikulierten Bilder dessen auf meine Augen, was aller Vermutung nach ein Busch ist welchjeniger vor den Fenstern stehend, vor der Steppe, im Oktoberlicht. Ich sag mal so. Herbstblüher sagt die Kollegin Buchhaltung und hat genossen. Vielleicht hätte sie es sogar Gefallen gelassen hätte sie in den Tatsachen eines gehalten (Ein Buch)

Stattdessen: Ein Gedicht:

Oh Herbstblut
Geschmeidiges Wiesel,
Lammellenbehangt
Oh Dornbusch in Steppen
Du schnell Lauf Feuer Lauf
Meine Kammer das Eichhorn
Der Hamster den Mais

Oh Blerbsthut
Ein Fisch flicht sich gar
einen Pferdeschwanz
Schuppenflechte

Geflicht
Geflucht

Du!

(Unbedingt mit stoischer Mine und allergrößter Ernsthaftigkeit vorzutragen, gerne mit beinahe schon unerträglich langen Pausen an beliebiger Stelle. Dabei eine statische Gestik an den Tag legen, die man sich am besten aus der Fernsehserie „Derrick“ abschaut, meinetwegen ist auch ein entsprechender Ledermantel dabei zu tragen), wenn dann aber unbedingt in dunkelbraun und nicht irgendsoeiner komischen Farbe, Schwarz oder so. Nicht so viel Kristallzucker zu essen, denn da wird man blöd davon. Geschweige denn. Jetzt liegen sie wieder in Haufe auf dem Felderm, die Rübigen, Zuckerköpfe, und warten Sie auf den Trecker der sie nimmt in den Himmel mit hinein. Hinter sich herziehend eine ganze Schlange Pendlerautos, am Morgen und am Nachmittag. Früher dunkel. Haben keine Augen, für 59 Cent das Kilo, Karamelluft Karma Krabben Kraut, traut, schaut mit weitschweifigem Auge über die Felder und zwischen den Mobilfunkmasten hindurch zum Horizont hin, einen Silberstreifen gesichtet zu haben meinend. Nachhause Feierabend Bus.

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