wir sind des geyers schwarzer haufen! da ich ja…

wir sind des geyers schwarzer haufen!

da ich ja un-verwandt-und-freund-schaft-lich (=derletzteMACHTesaus!) mit der hiesigen moralanstalt verband-elt (=auchdaselektrische,ja!) bin, ist es mir nun einmal ein leicht-es, mich in veran-stall-tungen einzuschleichen, die ansonsten dem bildungspopel aus der nase zu pulen überlassen bleiben. (!oh die feinen sendertürmchen!!)(=ich will ja nich die acht euronen zahlen für’ne katze in ’nen reissack aus china)

..also dann; jirí gruša. vorsitzender und dazu auch noch internationaler (=und was soll denn das heissen?) präsident von den pen club le pen club. das ist ein internationaler schriftsteller-verband der aber so besonders wichtig nicht sein kann, according to google. oder aber keiner der zeichnensetzer kann hypertext transfer und sowas.

jedenfalls raunen alle immer mit der stirn, wenn die PEN lesen. aber hätte er doch lesen können, wenigsten seine eigenen texte, der jiri! nix. ein gestockel als wie wenn schumi mit der zweipferdenente in monaco seine kreise zieht, und sich nich mehr auskennt, in seiner kleinen stadt. der text war ihm fremd, dem jiri.

was zu sagen hatte er schon, klar, wichtige und richtige dinge. aber so ein unbeholfenes gestockel (besonders im ersten text, dem zeitferneren) sollte sich eigentlich kein pen leisten dürfen. besonders dann nicht, wenn er für ein bezahlendes publikum (8€!!) liest.

sie fanden es trotzdem alle toll. bis auf die die mit frei parken dabei waren.

http://www.lyrik.ch/lyrik/spur4/grusa/grusa.htm#nemo

soll man jetzt also den bildersturm und sowas alles? den roten hahn auf die museumstürme?

nein. nicht.

aber doch das alles. solange museen als gesellschaftlich legitimierter und institutionalisierter (= oh die einzigartigkeit hl. mariaÄ!!!) ort für den kreativen wahnsinn gelten (abgeschottet von beispielswiese aldi (=den kunden))(und dem alltag und allem, gefilterte luft und millionenwerte), solange ist mir buttersäure lieber als absynth. aber behutsam. poetisiert die städte! auf einer toilette kacken ist kultur! die kultur zurück in die strassen! (oh, kriegen die museen und meister der bürger jetzt angst? schulligung!)

„ihr könnt garnicht soviel polizisten bezahlen wie es spraydosen in den läden gibt!“

(aus: kenny j. cruiser: „zeitsplitter“)

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