Verbucht unter “Récherche”

Auch ist das mit der Langeweile ja eine höchst subjektive Sache und ich kann mir durchaus vorstellen, diesen sehr langen Text von Proust langweilig zu finden, er fordert einen ja zur Geduld heraus. Und beständig die Angst, seine Zeit zu verlieren. Aber das wird so oder so geschehen. Also kann man ihn auch lesen.

So hab ich es vor und bereits begonnen. Und befinde mich nun also Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Hier erscheint an der Seite dann auch, folgerichtig weil alles ins Netz gebraten werden muss, ein neues Etikett das wichtig tut. Es ist mehr zur Erinnerung und für mich gedacht, damit es einfacher wird. Vielleicht falsch; Was ja auch immer gedacht wird, das ein Foto zum Beispiel das Erinnern vereinfacht. Ich hab so viele Fotos gemacht, es tut das nicht, soviel steht fest. Das sind nur Auslöser, das sind Schalter die man sich selber in die Kabelage baut, dann kann es gelingen,

Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder sogar auf Richtigkeit, eine kleine Reihe von Fragmenten, vielleicht, so etwas. Mehr nicht. Pro Buch ein Eintrag, sollte sich nicht zu viel vornehmen. Andere haben es bereits ausführlich beschrieben, hier zum Beispiel (Der Anfang der Aufzeichnungen von Schmidt.)

Gestern fiel mir (unter anderem!) ein, als ich von 2:13h in der Nacht bis ungefähr 4 Uhr wach gelegen, das dieser Swann ja ein Hirngespinnst sein könnte. Das wird sich jedenfalls auch zeigen. Auch saß ich bereits im Wartezimmer mit dem gefledderten Suhrkamp Paperback, während die Rede war von den Ärzten. Und Gestern erst (oder war es schon Vorgestern) im Park, während die Sonne schien und eine Taube fünf mal niesen musste. In der Welt draußen, sofern es sich nicht gerade um die U-Bahn oder den Bus handelt, ziehe ich es mehr und mehr vor, unverkabelt umherzulaufen und die Musik nur von den Dingen zu hören. Es ist natürlich eine ganz andere Welt in der Zwischenzeit entstanden, deren Anklänge jedoch auch bereits beim Monsieur erwähnt sind mit Telefon und Fotografie, auch hier schon Gedanken darüber, was sie tun, diese angefertigten Augenblicke, es findet sich zumindest ein Beispiel dafür auf den ersten 327 Seiten.

Soweit bin ich schon oder noch nicht, sollte es besser heißten. Das folgende Lied darf natürlich auf keinen Fall fehlen,

und so wäre auch diese Referenz gleich schon von vornherein gemacht.

Kommentar schreiben

Sie müssen sich anmelden, um ein Kommentar schreiben zu können.