Div.

[10.4.] Auf dem Fahrrad regenbedingt der Rückwärtsgang. Schnell in den Bus trockenen Fußes. Bodenwelle erzeugt Schluckauf bei der Stationsansageanlage: “Emmichplatz / Musikhochsch-sch-ule”. Dickliche Cellistin mit einem in Ortsschild-Optik gehaltenen Herz auf dem Hardcase des Instrumentenkoffers: “Herten”. Ausgerechnet, denke ich, und wie um dies zu bestätigen fällt mein Blick auf das am Griff baumelnde Schlüsselanhänger-Kuscheltier. // & 2 im Auge, 2 Im Sinn, 2 Rechts 2 Links 2 fallen lassen. // [11.04.] Die Flagge hängt Lump vor dem spanischen Konsulat. Der Supermarkt, in dem ich 2 Bananen, Ovomaltine, eine Flasche Wasser, Babybel sowie 25 Beutel Darjeeling-Tee einkaufe, gibt sich traditionsbewusst mit Postergroßen Schwarz/Weiss-Fotos des Ladengeschäftes “Aus der guten alten Zeit” und drei Sorten Kakao im Regal, dessen Packungsdesign zuletzt in den 1970ern oder noch weiter zurückliegend “relauncht” worden ist. // Menschen überqueren die Straße großstädtisch bei roter Fußgängerampel, um den Bus noch zu bekommen // Im Aufzug, der mich vom Erdgeschoss zum Parkplatz ½ Etage nach Unten fährt, ein Duft der mich an eine schöne Zeit erinnert, ich weiß nicht mehr wann und ich weiß nicht mehr wo und schon garnicht mit wem // [14.4.] Im Gegensatz zu François Jost denke ich schon, bin fast überzeugt, das jeder Zug eine Geschichte erzählt. Eine? Mehr als er Fahrgäste enthält, und Personal und Käferwanzen. Das beklemmte Aufzugschweigen, voll von Möglichkeiten, angefüllt mit stehenden Geschichten // Die stillen Übereinkünfte // Ich wollte schon immer einmal auf “Le Monde” linken, aus dem stillen Kämmerlein // t.b.c. // um noch einen weiteren Teil zur Verwirrung der Welt (neben allen bisherigen) beizutragen könnte ich dazu übergehen, Blogeinträge nach eine Weile weiterzuschreiben, a.a.O. // Gerade einen Schluc´kauf gehabt, meine Oma sagte immer, dann denkt jemand an mich // Wer mag das wohl sein? // t.b.c.

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