Hass muss eine Option bleiben

schrieb ich in mein Notizbuch. Noch nicht ahnend. Die Niki de Saint Phalle – Promenade zum allerersten mal auf dem Teilstück vom Anfang bis zum Ende der Ebene -1 Hauptbahnhof besichtigt. Einladend und zugleich abweisend, die Glitzerwelt mit diesen Asia-Food-Läden und riesengroßen rosafarbenen Playboybunnys. Abscheu. Das hat nichts mit der Frau zu tun die einst auf die Bilder schoss mit Farbe und Schrot. Das magersüchtige Mädchen das sich bei Rossman ihr Mittagessen kauft. Ein Mars-Riegel. Mein allerletztes Geld für Rasierklingen und Senf ausgegeben. Scharf und Mittelscharf. Fußballfans aus Dortmund die in die falsche Bahn einsteigen. Das sind die Adern, die unterirdischen Verkehrswege, und dann sind wird das Blut. In meiner Straße gibt es jetzt ein Theater, direkt neben der Heroinausgabe.
roland schrieb am 25 Feb 2007 um 12:32 pm ¶
Zur Metapher im vorletzten Satz empfehle ich mal dieses großartige Buch.
der toby schrieb am 27 Feb 2007 um 6:36 am ¶
Pilgerfahrt in den Fresstempel… Wie scharf waren die Rasierklingen? Müssen sie ins Gefängnis – hinter Gittern?