Bilder an meiner Wand (3)

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an der bushalte stehe ich,

bin spät dran heute, aus einem Fenster gegenüber klingt ein Lied, “Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben”. Schallt es laut in die Vossstraße. Die Schlagzeile der Bild am Kiosk dreht sich, erinnere ich, um Beamten-Pensionen. Das sind solche Häuser, in denen die Staatsdiener billig Urlaub machen können. Im Bus, der mich durch die schöne Stadt [...]

immer wenn

ich den soundtrack zum film “berlin babylon” höre, von den “einstürzenden neubauten” maßgeblich, muss ich an diesen einen tag denken, es waren schon wolken vor dem atem in den straßen, an dem wir euren umzug dorthin gemacht haben. und wie wir, ihr, die jetzt nicht mehr meine freunde, und ich und die damals noch ganz [...]

alte texte

anfang der 90er jahre des letzten jahrhunderts. schreibmaschine, da mals noch keine andere mechanische schreib vor richtung handen. kontoauszugsordner. staub. stundenprotokolle eines schulkameraden, der um die ecke: proklamation. lenin. platz zu schaffen für einen größeren fernseher, der zwar vom sperrmüll ist.

Meine Dokumentarfilmanalyse

zu Michael Glawoggers “Megacities” ist nun auch im Netz zu finden: Michael Glawoggers “Megacities – 12 Geschichten vom Überleben.” – Eine Dokumentarfilm-Analyse.

Abgeheftet,

in einem Leitz-Ordner, vorher jedoch gebügelt, und nach Möglichkeit auf DIN A4 geschnitten, unter zuhilfename einer Schneidemaschine: Die Geschenkpapiere der vergangenen Feste: Ein Ordner für den Geburtstag, ein Ordner für Weihnachten. Sie stehen nebeneinander im Regal, zwei Male im Jahr werden sie zur Hand genommen.

Gestern Nacht auf dem Moltkeplatz gesessen.

als ich heute morgen erwachte, war der kaktus, der laut freund k. kein kaktus ist, bedrohlich zur seite geneigt. ich hab ihn nun notbeholfen fixiert an einem stück draht, wofür ich einen dieser drahtbügel aus der reinigung zerschnitten habe, welche die raben in tokyo zum nestbau verwenden.

Alles ist ganz furchtbar zerfasert gerade.

Heute eine Gießkanne gekauft.