Die Galeria Lunar muss schließen

Das war ein Ort der Hoffnung machte, weitermachen lies, Gegenpol zum Beispiel zum E-Commerce (am Tage die Woche über die Zähne fletschend), der einen, also mich, aber auch immer zwischendurch alleine lies mit der eigenen Unzulänglichkeit. Also auch Ansporn, sich doch noch Abends eine Stunde abzuringen und abseits der Wertschöpfungsketten, in die einen der Alltag legt, etwas Wert-loses zu erbauen, wenn auch nur mit Zeichensätzen. Der mir die von der Lebenswirklichkeit verhinderte Kunst verdeutlichte, die überall lauern kann, die immer eine Möglichkeit ist.

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Ich schließe mich gerne diesem Beitrag hier an und sage Danke, Martin und Nils, für die vielen guten Stunden und die vielen schönen Bilder, Musik, (u.s.w.)! Ich weiß, dass es für Euch nicht immer einfach war, „Den Laden am laufen zu halten“, ob kursiv oder nicht, (einer selbst konnte ja immer weg, wenn’s zu bunt wurde), deshalb besonders.

Hier sind ein paar Erinnerungen

Das schöne an Webseiten ist ja: Man kann sie weiterverwenden, auch wenn das Haus, für das sie standen, eingerissen wurde. Es muss nur die Adresse ausgetauscht werden, nicht einmal mehr die Telefonnummer. Fly me to the Moon und was zuletzt stirbt, stirbt am längsten.

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www.galeria-lunar.de

Wann ist das passiert,

Wann ist das passiert, dass dieses andere Wesen, dieser andere Mensch, der jetzt ganz Du geworden ist, in Dich hineingekrochen ist und dann, von Innen heraus, in Deinen Körper hineinwuchs? Und mit Deiner Zunge spricht und mit Deinen Händen die Dinge berührt und die Menschen, mit Deinem Kopf denkt, während Du nur noch ganz wenig Raum hast, in Dir selbst.

Wann genau war das in der Zeit, in der wir uns noch kannten und bis wir uns mal wieder getroffen haben. Die bange Frage dabei, ob es Dir mit mir genauso gehen könnte.

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seit dem gelange ich immer

wieder (an diesen ort), fahre ich mit der linie 6, nachdem umzug, dort hin in diese andere welt, die es nun noch einmal geworden ist: lebendiger, inzwischen wieder, doch nicht weniger außerhalb des eigentlichen stadt. ein team der stadtreinigung ist nur damit beschäftigt, so scheint es mir, die plaza sauber zu halten. jeden tag shuffle shuffle häusle baue. sie stehen zur lagebesprechung, auf ihre besenstile gestützt, auf dem boden biegt sich die frisur des bekannten internetexperten und ein pferd mit lila flecken wird hier auch spazieren geführt. dann

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die stockholmer allee, die mich immer wieder, ich frage mich wie lange es noch andauern kann, noch einmal ganz aus der welt herauslöst und woanders hinsetzt, während natürlich die schatten auf den innenwänden der straßenbahn wandern, drehen sich draußen auf dem kronsberg die windmühlen.

Die Schweizer Minze blühte bald auf dem Balkon.

und bis fast ganz an den anfang dieser verzettelten aufzeichnungen geht mein eindruck von diesem ort. ich war hier ein einzelner unter gleichen, musste mir einen bart wachsen, die zusammengebissenen zähne zu verbergen, die stunden oft ein einziges gutemienenfeld.

heute fiel mir dann ein stück des weges wieder zu, denn es soll ja mit dem fahrrad gefahren werden. bis bischofshol kommt man eigentlich in der eilenriede. das weiß ich deshalb, weil einer meiner ersten jobs sich in der druckerei der hiesigen zeitung ereignete, wo ich (ich meine für 10,25 DM die stunde) werbekataloge in die bildzeitung legte an der großen maschine. viel hat sich dann ja nicht geändert, so gesehen. auch an diesem haus fährt die linie 6 (damals noch nicht) vorbei.

[zwei wochen später dann]

man fährt einen neuen weg immer nur zwei mal. einmal hin und einmal zurück. so geschehen am letzten freitag, in jedem fall. ausgedehnetes gefühl out-of-city auch jetzt, als ich plötzlich am schlachthof die verwunschene straße entlangfahre, mich hierher verfahren habe, doch die riesenmaschine kennt den weg auch nicht genau denn die durchfahrt zum bischofsholer damm ist mit schranke und kamera gesichert. hoffnungslose bürotürme werden wacker weiter beworben, wer hier einzieht und die hoffnung. die hunde auf dem kronsberg, die deutschland-flaggen an den fahnenmasten in der straße, die mich so sehr an ein traumbild erinnert, in dem es ansonsten von gartnezwergen und model-windmühlen nur so wimmelte. es sind grillen, denke ich auf dem rückweg, als ich an den wiesen entlangfahre, die an 3 wochen im jahr der messeparkplatz sind und weiß sofort, was dies bedeutet.

Wizard Who May Be Terrified Of men.

In unseren Mittagspausen stehen wir
auf den Parkplätzen in den Ex-Industrie-Gebieten
wo die Rechenzentren ihre Heimat fanden
telefonieren mit dem Versicherungsmakler
und canceln die Altersvorsorge

http://pastie.org/private/jzkde0w2lzevn9tq6vnfkw

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Heute an der gleichen Stelle mit 3 verschiedenen Apparaten 3 verschiedene Fotos gemacht.

Ein schöner lichter Morgen mit einer sonst nicht gefahrenen Strecke auf dem Fahrrad

Wie ich mit großen Touristenaugen alles im Vorbeifahren anschauen kann

~ Straße, Bürgermeister Fink Straße

Während ich am Maschsee vorbeifahre formuliere ich Fragmente von E-Mails

Es sind wilde Gänse am Ufer

http://pastie.org/private/qyiy5rkndkr1ody0nektlw

(Kurze Erinnerungsfetzen, die aus dem Getriebe der Maschine gerettet werden, ehe sie dort nur Schmiermittel werden, oder Sand. An entfernten Orten notierte Fragmente, zusammenhangslose Notizen, all so etwas. Dazu noch das Notizbuch, dazu noch, schon immer das Telefon, neuerdings sogar mit einem tatsächlichen Texteditor, hier noch auf dem alten Gerät diverse unbearbeitete Kürzesttexte, die alle je ein Puzzleteil sein könnten, publish.)

Nur um das Wort

Ich hier testweise unterzubringen, wurde doch gedacht, es würde häufig hier vorkommen und müsse nur ein neuer Beitrag entstehen der auf dem alternden Ego Weihrauch verstreut, deshalb also nur entsteht nun dieser Beitrag zur frühen Abendstunde. Viel nachgedacht über das entstehen einer eigenen Welt in einem eigenen Kopf, viel nachgedacht über das Hineindenken der wichtigen Sachen, Dinge, in diese Projektion, wie es geschafft werden kann, die Wesen dort hineinzusetzen in eine noch zu erbauende, noch nicht fertige, Welt, wie sie dann bestenfalls (und das Bedingung) zu Leben anfangen sollten und wie es bewerkstelligt werden kann, dieses Wort dabei zu vermeiden, gänzlich (noch ist es mir nicht gelungen, wird es?). Wer sich nun bis hierhin durch den Text geschlagen hat. Heute morgen im Verkehrsmittel (das Wort hätte auch benutzt werden können), der Asiate der neben mir gesessen und die ganze Fahrt über in einem Flyer von einem China-Bringdienst gelesen hat. Ist es erlaubt, Asiate zu schreiben oder ist das schon ein Urteil, welches mir nicht zusteht, mir fiele nicht ein warum dem so sein sollte. Bald werden wir alle jeden Tag Sushi essen müssen. Die Fotos hochladen, sie sinnvoll in ein Durcheinander bringen, das alles lesen was die anderen schreiben, dazu noch Einkaufen gehen an einem oder zwei Abenden, dass Fahrrad in die Werkstatt bringen, ein Telefonat führen, letztenendes dann den Fernseher anmachen und dieses Zeug schauen, dabei einschlafen und den ganzen Tag und das ganze bisherige Jahr vergessen.

Erinnere mich an das eine Mal, da kam der Schlaf während eine Reportage lief über die Erde vor 6.000 Jahren, als die Erdplatten jeden Tag woanders anzutreffen waren und die Meere aus Lava waren, das dunkle Zimmer, der Winter vor den geschlossenen Fenstern noch dazu, die dunklen Planeten (es war nicht nur die Erde alleine, auf der die Lava pulsierte in Gesteinsspalten), die sonore Stimme des bekannten Sprechers, der die flüssige Erde erklärte, wie das alles entstand vor ungefähr 7.ooo Jahren, dies alles führte zu einem Traum inmitten der Urzeit, in einem noch viel leereren Universum, als sie heutzutage anzutreffen sind, das alles leerte auch das Herz ganz aus und alle Worte verschwanden daraus und die, da hundertjährige Haus, in dem wir wohnen, verschwand und mit ihm ich.