im flur

auf den schuhen mittels durchsichtigem plastik zu einem einem kubus geformte weihnachtskugeln, die wollte ich. keller. seit wochen schon. die dreihfüßige dame sthet (ca. 2m) nackt davor an der wand, der garderobenständer in der ecke, er allerdings hat nur ein standbein, dafür fünf (6) arme, der ~. den nahm ich mit bei einem umzug für befreundete mädchen, vor jahren, die jetzt nicht mehr befreundet sind, die eine wurde, so munkelt man, ganz schön angekaut von der großen stadt bevor sie abgehauen ist, so munkelt man. der spiegel daneben, der mal an der straße auf dem loh stand, wo ich ihn mitnahm, darüber, lose aufgebracht, ein reklameschild des malfarbenherstellers schmincke. subtiles geplänkel mit bedeutungen. er ist ganz schön überladen jedenfalls, der garderobenständer, nicht der spiegel, jedenfalls nicht solange nicht ich davor stehe. den hab ich gleich weggeschmissen, den kleinen IKEA, der heute im briefkasten gewesen =. den großen der liegt hier irgendwo man kann nie wissen.

das = das

ehrlich, als ich dies hier wusste ich davon nichts. der könnte sich aber auch mal melden. nur am rande des schwimmbassin. ich bin befasst mit klugsprach zur zeit, thema intermedialität in der digitalen literatur. oder so ähnlich. dabei aber wieder in wien auf dem karlsplatz gelandet, und wenn’s auch jahre her ist, well done!. komm dann zu nichts. daher. und meinetwegen. der traum den ich hatte: da war ich angestellt in einer boutique der innenstadt, kosmetik etc und mode, warum auch immer, ich weiß auch wo das war, da wo benetton drin ist, ich konnte das erstaunlichst, kundengespräch, immer adrett und geschniegelt, das mir. freund t. kam in den laden, ich stieß einen werbeaufsteller (so heißt das doch) um der fiel auf ihn stabile seitenlage. [vorgestern trug ich das hemd eines verstorbenen, direkt aus der reinigung zwar, aber es hatte noch seinen geruch, eine ganz sehr merkwürdige sache, aber soll man diese sachen deshalb wegschmeissen] [am abend war das hemd dann meines] dann musste ich mit dem aufzug in den keller fahren, dieser war eine besondere anfertigung: nicht nur: das er definitiv um die ecke fuhr, der lift, sondern auch war der schacht ein solcher der sich, nach unten hin, verjüngte: auf grund dessen: bewegten sich die wände auf mich, den passagieren, zu: liebes unterbewußtsein, ich bitte um etwas mehr subtilität (= ich bin doch nicht blöd!). im keller eine typische hinter den kulissen-situation, nichts von bedeutung. neonbestrahltes gerümpel. da wäre dann noch die 1. etage, ein raum ohne nutzen, erstaunlich für ein geschäftshaus, der boden belegt mit diesem holzimitat – gescante maserungen auf hochstrapazierfähigem kunststoff aufgebracht. und das gibt es wirklich. ende traum.

dachte heute über schattenlose räume, umgebungen, nach. beim schwimmen verlieren wir unsere schatten, sie sinken unter unseren körpern auf den grund, in einer stillen rochade. der virtuelle raum auf dem bildschirm ist ein ursprünglich schattenloser, sie sind hier dekoration und gestaltungselement, etwas das von der eigentlich doch wunderschönen künstlichkeit dieser translucenten welt ablenken soll. schatten bewegen sich nicht exakt synchron zu den bewegungen unserer körper, ihre negative reflektion ist genau um die zeitspanne ~versetzt, die das licht braucht, um eben gerade nicht auf diesen teil der erde zu fallen, der von uns verdeckt wird. eine schöne physik-aufgabe: wie schnell muss lucky luke ziehen, um schneller zu sein als sein. lichtgeschwindigkeit +x, soviel steht fest. theoretisch möglich. berechne x.

# schatten werfen keine schatten: eine behauptung, die, so behaupte ich, die quantenphysiker werden klären müssen. und zwar dringend. alles andere muss warten.

# Die Schattenlosigkeit der Eiskunstläuferin.

einer der die tuba bläst,

vor der musikhochschule, gesetzt auf eine betonbank, währenddessen ich den feierabend beginne, und mit dem klang im rücken dieses foto bewerkstellige, free jazz, und,

alles weitere wird vorerst, weil sich die fußnoten um meine knöchel schlingen. und mich festhalten. und mich fest halten. hier der tubist (MP3), alles weitere, insbesondere auch, das perfide traumbild des sich nach unten hin verjüngenden  aufzugs, später,

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Der Herr Chauffeur nun nachhause

er fährt, mit der letzten Elektrischen, die breiten nun stilleren Straßen und durch Häuser hindurch, unter Wohnungen entlang, denen sein Gefährt den Takt angibt, die leise leise Erschütterung, auf seinem Gesicht und in die Stille des Schlafes hinein, in die Wohnungen (der Kachelofen summt stillvergnügt vor sich (dorthin die Eierkohlen) ein Lied der Bolschoi Don Kosaken), ein Ofenkater die einzige Bürde, Krieg den Palästen (denkt der), die Zeitung von Morgen lesend in der lektrischen Eletzten: Funkenschlag. Mit der muss er Nachhaus, die Visage noch ganz Kohlenverhangen, anwesend. Abwesend: Mit ihm zusammen sind dort Gestalten. „Kaffeekränzchen in Ankara“ liest er dort, „Konferenz in Oslo“, anstattdessen. In seiner Jackentasche das Telefon vibriert, die Mütze nun auf den Knieen erträgt, abgeschaltet. Nachhause er fährt, der Chauffeur, sonst in Limousinen und gepanzerten auch, nun ohne jeden Schutz. Dort wartet ein hungriger Chinese auf den, der ihn anschaut, aus Augen, blicks, die auf seiner Suppe schwimmend vorhanden sind. „Mickey Mouse ist eine Ratte“ denkt er, undurchsichte noch dazu und. Die Maoisten tanzen Tango auf den Straßen: „Toggle my Sweetness“.