Eben gerade war

ich im schönen Schnee spazieren, eine halbe Stunde. Immer noch schauen die Menschen so merkwürdig wenn ich von irgendetwas Fotos mache. Selbst dann wenn Schnee gefallen ist und es ja noch viel mehr Gründe gibt das man gerne Fotos machen möchte. Sowieso hab ich mir ja heute Gedanken gemacht, ob ich wohl ein sehr skuriles Bild abgebe wenn ich so durch die Gegend laufe. Mit der braunen Cordhose und der braunen Cordjacke und dieser blauen Mütze auf dem Kopf. Wenn ich dann im Supermarkt zwei mal um denselben Regalblock laufe und scheinbar nichts suche. Nicht weiß was ich suche. Ich werd mir mal eine schöne funkelnde Paranoia zulegen. Der blaue Van mit den getönten Scheiben ist ganz eingeschneit.

(&)

Und es schneit ja immer noch. Der glitzernde Staub. Fasziniert höre ich der Stille zu. Und wie still es ist. (Synchronstimme #25-2) Der Schnee der die langsam schleichenden Autoscheinwerfer reflektiert. (Die langsam, schleichenden). Schleich enden. Fasziniert höre ich (durch das Telefon hindurch) inzwischen (auch) mir selbst zu. Das bin ich der da spricht.

(♥) Vorhin durch den Schnee (durch den (glitzernden) Schnee hindurch) zum Café Tabac gelaufen und können Sie sich vorstellen wie lange wir uns nun schon kennen? Über ein halbes Leben lang! Ein halbes, langes Leben lang. Und das Café Tabac macht seinem Namen alle Ehre und als ich eintrete läuft gerade dieses eine Lied über das ich schrieb (& ich gebe zu, hier könnte es Mißverständnisse geben. Der Absatz mit den Kettenbriefen hat mit dem vorrangestellten und dem folgenden also nichts zu tun).

& wir schaffen es nicht nur von früher (und wann soll das gewesen sein??) zu erzählen sondern auch von Heute, und von Morgen (wann soll das gewesen sein). Und wir wissen Dinge voneinander. So das wir verstehen. DL. erzählt von dem einen der seine Cousine gegessen hat. Gegrillt, gegart und mit Reis. Akteneinsicht. (§) DG. erzählt von China und das er sich sehr alt aus einer anderen Zeit (wir reden über meine liebe Großmutter) fühlt und das er wen suchen müßte der 1973, ungefähr einen Tag vor seiner Geburt gestorben wäre. (er meint das nicht so ernst.) (So) schnell geht das. Ich denke natürlich sofort wieder an (Auster).

(I) Ich erzähle die üblichen Lügengeschichten, die sie an den entscheidenden Stellen natürlich sofort zu dechiffrieren imstande sind. Dabei fällt mir ein ich weiß garnicht ob DL. weiß. Wird schon.

(Ft.) (Meine Füße in den Socken an den warmen Rippen des Heizkörpers, während es draußen schneit und die Ampel an der Kreuzung (seit dem Hl. Abend) auf Gelb blinkt). Von Ewigkeit zu Ewigkeit

() Und fasziniert höre ich mir selber zu, dem Pochen meines Hertzens, bin das denn ich was da schlägt (denn ich kann ja nicht sagen „hör auf zu schlagen, dummes Herz!“) Bin das denn Ich wer da spricht?

() Jetzt läuft gerade „Vesoul“ von Brel hier und ich muss daran denken, als ich im Internat in Frankreich war da war dort jemand den nannten sie Vesoul nach dem Ort aus dem er war und zu meiner Schande muß ich gestehen ich weiß seinen richtigen Namen nicht mehr. Früher wäre er der Dorftrottel ebendort gewesen, und auch in dieser Schule war er nicht wohlgelitten. Er hatte die Lippen wie Brel und war auch genauso schön wie dieser, das kam noch dazu und außerdem war er dumm (was man so sagt). Vesoul. Ein hässlicher Name. Diese treuen Hundeaugen, den Tränen nahe die mich anschauen, die nicht verstehen was passiert. Den würde ich gerne mal wiedersehen. So von Bastard zu Bastard.

[14:19]

Es schneit, es schneit, es schneit diese ganz kleinen Flocken. Diese 3,4 Tage zwischen Weihnachten und (dieser Katze aus dem Cartoon mit dem Kanarienvogel)(Rocky) Silvester. In den Fabriken stehen die Maschinen still, alles was noch nicht geschafft ist hat jetzt Zeit bis zum nächsten Jahr. Und ich lasse den Schnee fallen (zwischen den Jahren), höre dem Rauschen der Heizung zu und dem Knacken der Rohre, bin ja auch erkältet. Fange ein neues Buch an (zu schreiben und zu lesen).

In dem Buch geht es um Blue und Black und White und Gold, und es ist von Paul Shell (Auster) geschrieben. Und um Notizbücher (so ist zumindest zu vermuten, ) und direkt nachdem ich das Buch gestern angefangen hatte in der Badewanne (oder war es davor?) fiel mir dieses gefundene Notizbuch (Glyphen) wieder in die Hände (es steht jedoch immer auf dem Schreibtisch neben der Ablage, dort wo auch das Geodreieck ist (es verschwindet nichts)). In dem Buch das ich schreibe geht es um Indianer natürlich. Nach Heizung und Perwoll riecht es in diesem Zimmer. Ich frühstücke nun wieder Müsli mit Ovomaltine am Morgen, & eben gab es die Nudeln mit Tomatensauce (aus dem Glas). Ich steh voll auf Kohlenhydrate! Nein, man kann schon sagen es ist ein excelenter Winter (Tabellenkalkulation), es schneit es schneit es schneit. Die E-Plus-Fahnen wehen so schön im Wind. I say a little Prayer.

Kettenbriefe versenden als letzten Versuch jemandem der den Kontakt abgebrochen hat dennoch ein Lebenszeichen.

[16:04] Ich muß jetzt aufbrechen ins Café Tabac und Euch treffen, meine reichen und berühmten Freunde (Baustellenstürmer, Flößebauer und Taschenlampengeher) die ich fast immer nur zu Weihnachten sehe.

:(Vorhin) kurzes Familientreffen hier, in Hut und …

:(Vorhin) kurzes Familientreffen hier, in Hut und Mantel (sozusagen). Die Reste von Weihnachten vorbeibringen. Die Muter die vollkommen von ihrer Unfehlbarkeit überzeugt ist (nachdem ich erzähle den neuen Kassettenrekorder bräuchte ich um draußen Dinge aufzunehmen und meine Schwester sagte „Beispielsweise Vögel„):

„Nein, Vögel eher nicht, Straßenlärm und Sirenen wohl und sowas bestimmt, Vögel eher nicht.“.

Die Synchronstimme #24:

(Dazu: Synchronstimme #24: 5 Minuten Glockenläuten & Straßengeräusch Heute ca. 15:24)

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