slam poetry galore philipp schiemann hat im…

slam poetry galore

philipp schiemann hat im gig gelesen, anlässlich des allmonatlich stattfindenden „slam & lounge“. der duesseldorfer hat mich allerdings nur streckenweise begeistern können (an dieser stelle ein gruss an die leser aus der stadt der bunten sonnenbrillen ;-)) …

meine ideen..: bei reiseberichten hätte ich mir eine beschränkung auf das geschriebene gewünscht. dafür mehr probenraum-romantik. und die sache mit der werbe-kunst-szene… also, der krs-10 fand das sehr schlecht, und ich muss ihm in einem punkt recht geben, denn das anders-sein hätte vielleicht mehr rausgestellt werden können.

andererseits hat gerade dieser text mich sehr an mein eigenes düsseldorf-erlebnis erinnert. die stadt mit dem seifenblasensender nummer 1, qvc. da war ich nämlich mal, bei einem kollektiven kick-off (hasswort nummer eins), wie die human-resources-managerin (ganz furchtbares hasswort nummer zwei) der firma adcore sich damals auszudrücken beliebte. ein arroganter taxifahrer brachte uns zu einem newmediastyle-tagungszentrum am rhein, da haben dann alle ihren sektenvortrag gehalten, und abends waren wir noch auf firmenkreditkarten in einem furchtbaren club mit housemusic, und das kleine heineken kostete 9 mark. ungelogen. afterworkparty.

heute ist die firma pleite, klar. es war nicht schön, dort gekündigt zu werden. denn es war ja trotzdem eine gute zeit – nur den punk, den hab ich nie vergessen. auch beim kollektiven kick-ass nicht.

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