it’s all over now, baby blue so. das hier ist d…

it’s all over now, baby blue

so. das hier ist der letzte eintrag ins blog, den ich von diesem platz aus machen werde. morgen bin ich raus aus dieser wohnung, und der pc steht an einer anderen stelle. tschüss, blauer bahnhof, und lärm von zügen in der nacht, und tschüss allen erinnerungen, die ich an diesen ort hier habe, euch werd ich versuchen mitzunehmen. heute ist mitsommar, eine gute zeit, um zu neuen ufern aufzubrechen. und eine ein klein wenig wehmütige zeit auch, mitten im sommer… ab morgen werden die tage schon wieder kürzer. komisch, jetzt daran zu denken…

ich geh jetzt weiter geschirr einpacken.

herzlichen glückwunsch,

, liebe coca cola company, zu eurer cokeline! eiskalt geniessen, klar, am besten mit schnee kühlen, nech? back to the roots!reggae ist ja nicht so sehr meine baustelle, was ich selber immer wieder daran merke, dass ich überlegen muss ob’s nun ae oder ea heisst.. gestern war ich allerdings in der korn, eigentlich nur um mit meinem alten klassenkumpel jan (jan blood) zu schnacken, der mit seinem re-ignition sound system dortigerseits auflegte. aber irgendwie.. ist das in der disco ja schon was anderes, wenn der bass so sehr wummert das einem die armhärchen vibrieren. schön! schade nur, dass es leer war… na, lag vielleicht am fussball.. oder an der lethargie der babylonier ;-)

merkwürdig, nun ziehe ich in einer woche schon aus dieser wohnung aus, und habe erst in den letzten tagen entdeckt, welches hier meine lieblingsplätze sind. nicht vor der schwarzen glotze, und auch nicht vor der weissen glotze, weil die plätze sind im prinzip in jeder wohnung in dieser stadt dieselben – sie haben ja elektronische fenster. nein, am esstisch, da kann man schön sitzen, grünen tee trinken und lesen/denken, und am fenster in meinem zimmer, mit blick auf den blauen bahnhof. die liebste stunde um dort zu sitzen ist die dämmerstunde, wenn der himmel grünlich ist, der bahnhof blau leuchtet von innen und die geräusche des verkehrsnetzes durch das offene fenster dringen.

aber auch in der list wird es wieder einen lieblingsplatz geben, da bin ich mir sicher. nur – den klang der züge, den werde ich schon vermissen.

[….]In der dritten Person wird nur erzählt, wenn…

[….]In der dritten Person wird nur erzählt, wenn es dem Autor nicht nur darum geht, in der Manier vieler Autobiographien seine kritische Distanz zu dem Geschehnis zu unterstreichen. Vielmehr wird hier die verbreitete Tendenz ironisiert, erst durch dieses Stilmittel dem Erinnerten indirekt eine Distanz gebietende Gewichtigkeit zu verleihen. Mitunter lässt das autobiographische Erzählen in der dritten Person das Erinnerte als objektiv und allgemeingültig erscheinen, obwohl es doch eigentlich nur der eigenen Perspektive entspricht. Hierauf zielt beispielsweise die Ironie von Fabian Kösters Geschichte „Die Nationalhymne im Radiowecker“, in der er die Erlebnisse eines Protagonisten namens „Fabian“ in dem Jahr 1990 wiedergibt.[…]

schreibt matthias franke in seiner magisterarbeit zur hypertextliteratur. da fühle ich mich glatt ein wenig geschmeichelt, auch wenn ich nicht glaube, dass der text um den es hier geht allzuviel hergibt… nun ja ;)

http://www.generationenprojekt.de/1990/Texte/Fabe-1990.html

… endlich ist es sommer geworden. ich sitze h…

endlich ist es sommer geworden. ich sitze hier im arbeitszimmer, und durch das geöffnete fenster klingt die stadt herein. tatütata!. gestern war ich eine ganze ganze ganze weile auf der wiese, und da war silbernes gras und blauer himmel, und ich dachte erst ich hätte einen sonnenbrand bekommen, aber dem war wohl nicht so. es gab schafskäse, und oliven und apfelschorle, fladenbrot und wasser und eistee, und musik von kassetten und sonne in grünen und blauen augen (ja, sie sahen grün aus, gestern!). der sommer ist da, will es scheinen, endlich!